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Europas Medienlandschaft gibt ein schiefes Bild. Und in sterreich stinkt es zum Himmel.


von woho
Zuerst war da nur dieses Gefühl, dass etwas nicht stimmt. Aber ein Gefühl reicht nicht aus, und außerdem: politisch unkorrekt. Schließlich haben wir eine freie Presse, die hat nichts davon wenn sie schweigt. Aber irgendwann ist es nicht mehr zu überhören, das Schweigen.

Zum Beispiel Griechenland. Finanzkrise und Schulden und arbeitslos und überhaupt. Der Euro in Gefahr und „Grexit“. Aber erst jetzt erfahren wir, was die berüchtigte Troika dort angerichtet hat: „Jeder Fünfte hat nicht genug Geld für Lebensmittel. Vor den Suppenküchen in Athen bilden sich jeden Tag Schlangen. Fast 3,1 Millionen Griechen, das ist ein Drittel der Bevölkerung, haben keine Krankenversicherung. All das mitten in Europa.“ (profil v. 23.2.15) Hat uns das tatsächlich so wenig interessiert, dass all die Jahre keine Zeitung drüber berichtet hat?

Zum Beispiel Islam. Es ist politisch korrekt, wenn Zeitungen bei Straftaten nicht angeben, woher die Täter kommen. Der kulturelle Hintergrund oder gar die Religion der Täter haben uns, die Leser, nicht zu interessieren. Irgendwann geht das aber nicht mehr, und eine politisch korrekte Sumpfblase nach der anderen platzt auf. Gleichzeitig wird es trotz Google & Co immer schwieriger, seriöse von unseriösen Nachrichten zu unterscheiden. Etwa: ist das politisch ach so korrekte Schweden inzwischen tatsächlich die Vergewaltigungsmetropole des Westens? Schließlich wurde sogar der entsetzliche Skandal von Rotherham mit mindestens 1400 vergewaltigten Mädchen erst möglich, weil nicht nur Polizei und Politik völlig versagt, sondern auch die Medien geschwiegen haben.

In Österreich ist das noch unappatitlicher, denn da kauft sich die Politik ihre (Gratis)Zeitungen. Wir ahnten es längst, aber jetzt hat uns der Norddeutsche Rundfunk auch noch mit der Nase darauf gestoßen. Noch gruseliger ist das zugehörige Interview im Kurier: Der "Zapp"-Dreh und die Mauer des Schweigens. Dafür ein großes DANKE an die Redakteure!

 

Quelle: woho, erschienen am 1.3.2015
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