Achtung: die ReSI Plattform wurde mit Ende 2018 geschlossen. Hier klicken fuer mehr Informationen.

    Diese Seite dient nur mehr als Archiv für die Beitraege die in den letzten 22 Jahren gesammelt wurden.


ReSI Regionales Informationssystem
 NACHRICHTEN

ReSI Startseite
Regionales
Vermischtes
Leute
Sport
Kino
Was ist los?
Wirtschaft

Umwelt

Meist Gelesen
Meist Kommentiert
Meist Bewertet

Alte und neue News
im Archiv suchen.

 SERVICES

Aktuelles Wetter
Livebilder

 VEREIN ReSI

Infos über ReSI

  WICHTIGE LINKS

Wirtschaft
Tourismus
Vereine
Kultur


Mediathek
Nachhaltigkeit

Mitfahrbörse
fahrgemeinsam.at

Umwelt/Gesundheit/Bildung/Forschung
Batterie aktiviert sich durch Wasser

Schweizer Experte: "Unwirtschaftlich"

Tokio/Zürich - Das japanische Unternehmen Total System Conductor (TSC) hat eine Batterie entwickelt, die sich durch Kontakt mit Wasser aktivieren lassen soll. Der neue Energiespeicher soll dabei dieselbe Größe und Leistungsfähigkeit einer herkömmlichen Alkalibatterie aufweisen. Durch die Wasser-Aktivierung sei sie sehr lange lagerfähig, denn im ungebrauchten Zustand findet keine Entladung statt, berichtet Reuters. Susumu Suzuki, CEO von TSC, spricht von einer bahnbrechenden Entwicklung, die den Markt ordentlich durcheinander bringen werde. Der Batterieexperte Rolf Zinniker von der ETH Zürich http://www.ife.ee.ethz.ch gibt sich im pressetext-Gespräch allerdings unbeeindruckt. "Das war alles schon da", kommentiert Zinniker die Meldung.

Suzuki nennt als Anwendungsgebiet vor allem Notsituationen, in denen die Technik eine große Hilfe darstellt. Wenn Personen verunglücken, könnten Taschenlampe und Radio mithilfe der neuen Batterien und einigen Tropfen Wasser betrieben werden. Weiterer Vorteil ist die Kompaktheit der neuen Energiepakete. Da sie dieselbe Größe wie Mignon-Batterien haben, könnten sie problemlos in allen derzeit erhältlichen Geräten verwendet werden.

"Trockenbatterien, die sich mit Wasser aktivieren lassen gibt es schon seit einiger Zeit. Sie wurden beispielsweise in der Schweizer Armee für Funkgeräte verwendet", kontert Zinniker. Eine andere Anwendung fanden sie in Form von Bändern, die bei Wasser- oder Ölkontakt Strom erzeugen. "So konnten Ölförderrohre ständig überwacht werden. Sobald durch ein Leck Öl austrat, gaben sie Alarm", erläutert Zinniker, der gegenüber pressetext noch ein weiteres Beispiel aus dem Alltag anführt. "Diese Batterien wurden in Babywindeln eingebaut. Wurde es dann feucht im Inneren, schlug die Batterie an und gab der Mutter ein eindeutiges Signal."

Die Wasser-Batterietechnik ist für den Experten auch wirtschaftlich uninteressant. Zum einen kosten diese Batterien mindestens die Hälfte mehr, zum anderen lassen sich Alkalibatterien auch fünf Jahre ohne Verlust lagern. "Das zahlt sich einfach nicht aus", so Zinnikers Resümee.

 

Quelle: Pressetext Austria, erschienen am 2.1.2007
Der Artikel wurde 458 mal gelesen   


SCHLAGZEILEN

 

© Regionales Informationssystem www.ReSI.at, ZVR-Zahl: 555296147