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Kunststoffzusätze verseuchen Lebensmittel

Neues Modell soll Konsumenten besser schützen


einfaches Verfahren für bessere Kontrolle (foto: ivv.fraunhofer.de)
Freising - Kunststoffverpackungen geben kontinuierlich Stoffe an Lebensmittel ab. Damit diese Zusatzstoffe die Nahrung nicht verseuchen, wurde ein gesetzlicher Grenzwert festgelegt, wobei die Kontrolle dieses Wertes bisher einen langwierigen und schwierigen Prozess dargestellt hat. Das Fraunhofer-Institut für Verfahrenstechnik und Verpackung http://www.ivv.fraunhofer.de hat zusammen mit neun Partnern aus der Industrie ein neues mathematisches Modell entwickelt, das diesen Prozess vereinfachen soll.

"Bisher konnte die Konzentration von Zusatzstoffen in Lebensmitteln nur experimentell festgestellt werden", erklärt Roland Franz, Projektkoordinator im Fraunhofer-Institut, auf Anfrage von pressetext. Diese Laboranalysen seien jedoch sehr zeitaufwendig, schwierig und vor allem sehr kostenintensiv. "Daher haben wir im Zuge des EU-Projektes 'foodmigrosure' versucht, ein schnelleres, einfacheres und kostengünstigeres Verfahren zu entwickeln", führt Franz im Gespräch weiter aus.

Das neue mathematische Modell soll vor allem im Bereich des Konsumentenschutzes angewendet werden. "Wir waren auch daran interessiert, den Konsumentenschutz ökonomischer zu gestalten und die Sicherheitsqualität zu erhöhen", so Franz gegenüber pressetext. Mittels einer mathematischen Formel errechnet der Computer einen Durchschnittswert der Kunststoff-Konzentration im jeweiligen Nahrungsmittel. "Für Normalverbraucher ist das Modell jedoch nicht anwendbar", erklärt Franz.

Welche Zusatzstoffe das Modell genau überprüft, wollte Franz im pressetext-Gespräch nicht näher erläutern. "Grundsätzlich dürfen nur Zusatzstoffe verwendet werden, die gesetzlich festgelegt sind", erläutert Franz. Dabei sei ein großzügiger toxikologischer Grenzwert festgelegt worden. "Der Grenzwert berücksichtig den täglichen lebenslangen Konsum derartiger Stoffe", so Franz abschließend gegenüber pressetext. Somit sei eine Vergiftung im toxikologischen Sinn nicht zu befürchten.

 

Quelle: Pressetext Austria, erschienen am 19.2.2007
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