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Umwelt/Gesundheit/Bildung/Forschung
Schlangen als Erdbeben-Vorhersager

Chinesische Forscher: Kriechtiere verhalten sich extrem auffällig

Nanning - Chinesische Forscher haben einen Weg gefunden Erdbeben vorherzusagen: Das Verhalten von Schlangen wird bis zu fünf Tage vor einem Beben unberechenbar. Nach Aussagen von Forschern des seismischen Instituts in Nanning hatten die Tiere sich sogar gegen Wände geworfen, um zu flüchten. Die Fähigkeit auf herannahende Beben zu reagieren soll sogar bis zu einer Entfernung von 120 Kilometer beobachtet worden sein, berichtet China Daily http://www.chinadaily.com.cn .

"Von allen Tieren der Erde sind Schlangen jene, die am empfindlichsten auf seismische Veränderungen reagieren", meint Jiang Weisong, Direktor des Erdbeben-Büros von Nanning. Jiang berichtet, dass Schlangen ihre Behausung verlassen, um zu flüchten. Die Forscher berichten, dass sich die Schlangen vor starken Erdstößen sogar gegen Wände werfen, um davon zu kommen. "Das machen sie sogar während der Winterkälte", so Jiang. Seltsames und auffälliges Verhalten bei Tieren knapp vor oder während der Erdbeben ist den Forschern schon länger bekannt, konnte bisher allerdings kaum zur präzisen Vorhersage von Erdbeben genutzt werden. Da Nanning in der Provinz Guangxi häufig von Erdstößen betroffen ist, gehört die Stadt zu jenen zwölf chinesischen Metropolen, die rund um die Uhr mit Hightech-Equipment überwacht werden. Dazu gehören auch 143 Tierbeobachtungssysteme - einige davon in den regionalen Schlangenfarmen. "Schlangen sind einfach wichtige Tiere", betont Jiang. "Von ihnen ist praktisch jeder Teil des Körpers wertvoll."

"Mit der Installierung von 24-Stunden-Kamerasystemen über den Schlangennestern haben wir unser Erdbeben-Vorhersagesystem deutlich verbessern können", so Jiang. Die neuesten Erkenntnisse sollen nun auch auf andere Städte ausgedehnt werden. China ist ein Land, das häufig von Erdbeben betroffen ist. Die schlimmste Katastrophe ereignete sich 1976 in der Stadt Tangshan. Damals sind mehr als 250.000 Menschen in Trümmern ums Leben gekommen.

 

Quelle: Pressetext Austria, erschienen am 28.2.2007
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