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Biogas aus Reststoffen

Studie: Feststoffvergärung ebenso erfolgreich

Gülzow/Potsdam - Biogas kann auch ohne Gülle sehr effizient erzeugt werden. Wie Wissenschaftler des Leibniz-Instituts für Agrartechnik Bornim (ATB Agrartechnik) http://www.atb-potsdam.de festgestellt haben, eignen sich auch nachwachsende Rohstoffe und biogene Reststoffe hervorragend zur Vergärung. Der Betrieb einer solchen Trockenfermentationsanlage in Pirow konnte dies deutlich beweisen. Gefördert wurde die Untersuchung durch die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe http://www.fnr.de .

Das Fazit der gut einjährigen Forschung war überzeugend: Die Methanerträge der Feststoffvergärung stehen denen der Nassfermentation um nichts nach. Die jüngsten Ergebnisse sind auch für reine Ackerbauern vielversprechend, denn sie waren bislang von der Biogaserzeugung ausgeschlossen. "Die konkreten Gärversuche liefen über zwei bis drei Monate und haben deutlich gemacht, dass die Ausbeute aus der Trockenvergärung mit denen der Nassvergärung mithalten kann", so Bernd Linke, Leiter der Abteilung Bioverfahrenstechnik bei der ATB Agrartechnik, im pressetext-Interview. Die Mischungen bestanden aus 60 Prozent Maissilage, 13 Prozent Gärrest und 27 Prozent Putenmist. "Die Gaserträge der Versuchsanlage inbeliefen sich auf 90 Kubikmeter Methan pro Tonne Frischmasse und sind damit mit Erträgen von konventionellen Anlagen vergleichbar", erklärt der Experte. "Nicht untersucht wurde der Bereich der Ökonomie der Anlage."

Das Herzstück der Anlage der Loock Biogassysteme GmbH in Pirow bildeten drei gasdichte Garagenfermenter. Von einer 150 Kubikmeter großen Garage unterscheidet einen Fermenter nicht nur Belüftungs-, sondern auch Berieselungstechnik. Denn nur wenn die Biomasse vorbelüftet und während des Vergärens regelmäßig mit Flüssigkeit aus vorangegangenen Gärprozessen benetzt wird, können die Bakterien sie richtig abbauen. "Das System kann noch deutlich verbessert werden," meint Linke. Eine neue, etwas größer konzipierte Anlage werde derzeit im brandenburgischen Friedersdorf untersucht.

 

Quelle: Pressetext Austria, erschienen am 9.3.2007
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