Achtung: die ReSI Plattform wurde mit Ende 2018 geschlossen. Hier klicken fuer mehr Informationen.

    Diese Seite dient nur mehr als Archiv für die Beitraege die in den letzten 22 Jahren gesammelt wurden.


ReSI Regionales Informationssystem
 NACHRICHTEN

ReSI Startseite
Regionales
Vermischtes
Leute
Sport
Kino
Was ist los?
Wirtschaft

Umwelt

Meist Gelesen
Meist Kommentiert
Meist Bewertet

Alte und neue News
im Archiv suchen.

 SERVICES

Aktuelles Wetter
Livebilder

 VEREIN ReSI

Infos über ReSI

  WICHTIGE LINKS

Wirtschaft
Tourismus
Vereine
Kultur


Mediathek
Nachhaltigkeit

Mitfahrbörse
fahrgemeinsam.at

Umwelt/Gesundheit/Bildung/Forschung | Überregional
Schne neue Welt: "Facebook-Verweigerer sind Psychopathen"

These stellt Online-Eremiten unter Generalverdacht


Psycho: wer nicht bei Facebok ist
Foto: pixelio.de, Gerd Altmann
Wien - In verschiedensten Medien ist nach dem Amoklauf in Aurora, Colorado, darber berichtet worden, dass Tter James Holmes nicht bei Facebook vertreten ist. Daraus haben einige Journalisten - mehr oder weniger subtil - die Theorie entwickelt, dass Facebook-Verweigerer abnormal sind. Nachdem deutsche Medien auch Massenmrder Anders Breivik nachgewiesen haben, nicht beim grten aller sozialen Netzwerke angemeldet zu sein, hat sich der Trend noch verstrkt. Zuletzt titelte die britische Daily Mail mit der Frage "Ist ein fehlendes Facebook-Konto ein Zeichen dafr, dass du ein Psychopath bist?".

Zweifelhafte Expertisen

Diverse deutsche und US-Medien haben sogar Psychiater gefunden, die besttigen, dass ein fehlender Facebook-Account verdchtig ist. Facebook sei - vor allem unter jungen Menschen - so weit verbreitet, dass praktisch jeder einen Account habe, so das Hauptargument der Verfechter einer Zwangs-Sozialisierung. Als Konsequenz muss, wer sich einem so mchtigen Trend entzieht, abnormal, abgeschnitten von der Gesellschaft oder gar gefhrlich sein. Einige Experten gehen gar so weit, nicht existente Social-Media-Accounts als mgliches Anzeichen fr Psychopathen zu bezeichnen. Ein fehlendes Facebook-Profil kann Menschen laut manchen Berichten auch zu Parias machen, weil Freunde verloren gehen oder Unternehmen keine Jobs vergeben.

"Diese These ist schwachsinnig. Der nchste Schritt wre praktisch eine prventive Verhaftung aller Facebook-Verweigerer. Menschen, die absichtlich nicht bei Facebook sind, sind vielleicht sogar weitsichtiger als der Rest, wenn man an berwachung und Datenschutz denkt. Gerade Experten wie Informatiker verzichten oft bewusst. Auch die Zahl der Aussteiger nimmt zu, da es eine Tendenz zur Trivialisierung gibt. Facebook kann Menschen auch runterziehen, weil User stndig nur sehen, was andere kaufen und wo sie Urlaub machen", erklrt Ed Wohlfahrt von edRelations http://edrelations.com gegenber pressetext.

Aussteiger nehmen zu

Abstinenz von Facebook kann also diverse Grnde haben. Einige Menschen bevorzugen alternative soziale Netzwerke. Andere machen sich Sorgen um ihre Daten. Zuletzt berichtete die New York Times ber User, die sich aus Angst vor Vereinsamung vom sozialen Netzwerk getrennt haben, weil sie kaum mehr reale Kontakte hatten. Stndige Verbundenheit geht manchen Menschen auch einfach auf die Nerven. Die Liste der Grnde, Facebook zu entsagen, lsst sich beliebig fortfhren.

"Menschen, die nicht bei Facebook sind und stndig im Netzwerk hngen, sind oft viel interessanter. Durch die steigende Zahl von Unternehmen und banalen Informationen von Freunden im Netzwerk bringt Facebook vielen Menschen sowieso nichts mehr. Dass ausgerechnet diese Menschen praktisch kriminalisiert werden, ist absurd", so Wohlfahrt.Viagra kaufen

Quelle Website: www.pressetext.com

 

Quelle: Verein ReSI.at (rejo), erschienen am 30.9.2012
Der Artikel wurde 2440 mal gelesen   


SCHLAGZEILEN

 

© Regionales Informationssystem www.ReSI.at, ZVR-Zahl: 555296147