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FF Alkoven 2006 - Das Jahr der Extreme

FF Alkoven zieht Bilanz ber ein bewegtes Jahr


Das Cover des Jahresberichtes 2006 der FF Alkoven.
Am 6. Jnner 2007 war die Vollversammlung der FF Alkoven Anlass, Bilanz ber das Jahr 2006 zu ziehen. 2006 ging als Jahr der Extreme in die Geschichte der Wehr ein. Nicht die 256 geleisteten Einstze, viel mehr der Unfall mit der Teleskopmastbhne machten 2006 zu einem besonderen Jahr!

2.361 Arbeitsstunden erbrachten die Alkovener Feuerwehrleute alleine im Einsatzdienst, in dem sich 232 Technische Hilfeleistungen 24 Brandeinstzen gegenber gestanden haben. Insgesamt 1.242 Mann waren dabei eingesetzt. Im Zuge aller Hilfeleistungen des Jahres 2006 konnten durch die Feuerwehr Alkoven zwei Tiere aus Notlagen gerettet bzw. befreit werden. Menschenrettungen oder -bergungen waren nicht erforderlich. Bei allen Anlssen waren insgesamt 12 verletzte Zivilpersonen zu beklagen (Verkehrsunflle), Todesopfer glcklicherweise 2006 keine die seit Mitte der neunziger Jahre gesetzten Geschwindigkeitsbeschrnkungen sowie die hohe Verkehrsdichte haben den hohen Blutzoll der frheren Jahre glcklicherweise beendet! Um fr die vielfltigsten Hilfeleistungen auch vorbereitet zu sein, wurden 1.338 Stunden in die Einsatzvorbereitung (Ausbildung im Zuge von Schulungen und bungen) investiert. Zu diesem Leistungsaufwand kommen weitere 3.898 Stunden der Feuerwehrjugend sowie weitere 4.466 im Dienstbetrieb.

5,8 Mann Betrieb Summe summarum wurden in der FF Alkoven 2006 immerhin 12.063 erbrachte Arbeitsstunden erfasst die Dunkelziffer drfte aber nochmals hher liegen, da viele Leistungen des Dienstbetriebes immer wieder unter den Tisch fallen. Vergleicht man die Gesamtstunden mit einer 40-Stunden-Woche eines Dienstnehmers, so mssten 5,8 Mann ein Jahr lang (52 Wochen) arbeiten, um diese Zeit zu erreichen. Darin sind weder Zeiten fr Krankheit, Urlaub oder sonstiges eingerechnet. Es ist daher angebracht, dass die Gemeinde Alkoven auch weiterhin bei Personalaufnahmen auf eine aktive Feuerwehrmitgliedschaft Rcksicht nimmt!

Breite Palette an Einstzen Das Jahr bot eine breite Palette ein Einstzen, die es zu bewerkstelligen gab, darunter doch auch welche, mit denen die Alkovener Feuerwehrleute nicht jedes Jahr konfrontiert werden. So erlebten die Einsatzkrfte vor allem im Bereich von Spital am Pyhrn vllig neue Dimensionen von Schneemassen, die in unseren Breiten absolut unblich sind. Mehrere Tage lang stand ein Teil der Mannschaft in dieser Region im berregionalen Assistenzeinsatz. Auch der Tierrettungseinsatz an einem Pferd in Puchham war doch auch eine in Alkoven nicht alltgliche Hilfeleistung. Interessante Erfahrungen in Bezug auf technische Erkenntnisse konnten auch bei der Arbeit mit dem Kranfahrzeug beim Brand in der Hauptschule in Hartkirchen gewonnen werden. Bewhrt hat sich 2006 wiederum das lwehr-Donau-Konzept mit den lsperren auf Rollen. Bei der Schiffskollision bei Aschach konnte diese lsperrensystem im Zuge eines nchtlichen Einsatzes wieder hervorragend ausgereizt werden. Auch der Brand eines Hochspannungsmasten zhlte 2006 zu einem doch auergewhnlichen Szenario. Kein Groeinsatz, aber interessant.

Der Unfall mit der Teleskopmastbhne Als folgenreichster Tag des Jahres 2006 sollte sich jedoch der 27. Februar herauskristallisieren. Der Unfall mit der Teleskopmastbhne, der glcklicherweise ohne krperliche Personenschden ausgegangen ist, stellte einige aus unseren Reihen vor groe Herausforderungen, die sich ber Monate hindurch ziehen sollten. Nicht nur, dass es unzhliger Telefonate und Urgenzen von Kommandant Burger bedurfte, bis endlich Bewegung in die Sache kam, sondern auch der Bereich der ffentlichkeitsarbeit war schlagartig etwas anders gelagert. Steht fr gewhnlich der Leistungsbericht der Einsatzkrfte ber deren Arbeit im Vordergrund, war es nun ein Unfall in den eigenen Reihen, ber den es zu berichten galt. Eine Verschleierungstaktik kam von Anfang an nicht in Frage, was in Zeitalter von Digitalkameras und Handyfotos auch absurd gewesen wre und nur zu Spekulationen und Vermutungen gefhrt htte. So wurde offensiv mit Informationen nach auen aufgetreten, was auer beim Hersteller auf positive Reaktionen gestoen ist und aus dem In- und Ausland fr E-Mails mit Hochachtung fr diese Informationsoffensive zur Folge hatte. Mit einer gewissen Schadenfreude einiger weniger konnte man leben, das waren schlussendlich die kleinsten Probleme.

Erkenntnisse in der ffentlichkeitsarbeit Diesen und weitere Punkte finden Sie ab sofort auf der Internetseite der FF Alkoven unter http://www.feuerwehr-alkoven.at . Dort steht auch der komplette Jahresbericht (43 Seiten PDF) zum Downloaden zur Verfgung!

 

Quelle: Hermann Kollinger, erschienen am 7.1.2007
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