Die Schisprungschanzenanlage Rastbüchl im benachbarten Breitenberg in Bayern ist heuer Zielpunkt der Marathonwanderung. Ebenso werden
familienfreundliche Strecken mit 10 und 20 Kilometern angeboten. Sektionsleiter Josef Hain hat mit seinen Kollegen die Streckenführung bereits inspiziert und lädt
zur Teilnahme am Sonntag, 10. September 2000 herzlich ein
NEBELBERG. Im Jahre 1973 wurde die Turn- und Sportunion Nebelberg mit den Sektionen Wandern und Stockschießen gegründet. Diesjährig kann die Sektion
Wandern am Sonntag, den 10. September 2000 bereits den 25. IVV-Fit-Wandertag ausrichten. Die verantwortlichen Funktionäre konnten in diesem
Vierteljahrhundert an die 37.000 Wanderer in Nebelberg begrüßen. In Zeiten wie diesen, wo Sport vielfach nur mehr in Verbindung mit modernsten Sportgeräten
und unter extremen Bedingungen ausgeübt wird, erfreut sich die größte Fit-Veranstaltung im Bezirk Rohrbach immer noch größter Beliebtheit. Geboten werden eine
10 und eine 20 Kilometer lange Strecke auf gut markierten Wanderwegen. Startzeit ist von 6 bis 11 Uhr; auf der Strecke werden wiederum Labungsstellen
eingerichtet sein. In der Festhalle beim Gasthof Jagawirt warten kulinarische Schmankerl auf und die "Glücksbringer" werden ab 10 Uhr für einen zünftigen
Frühschoppen sorgen.
Daneben findet auch die 3. Nebelberger-IVV-Marathonwanderung statt. Angespornt durch das große Starterfeld vom Vorjahr hat Sektionsleiter Josef Hain eine
sehr selektive Streckenführung ausgewählt. Beginnend beim Jagawirt führt die Wanderung über den Grenzbach ins benachbarte Bayern auf den Friedrichsberg. Von
seiner Aussichtswarte kann man eine wunderbare Fernsicht genießen. Die Strecke führt weiter nach Breitenberg bis zum Fuße des Dreisesselberges im Unteren
Bayerischen Wald. Breitenberg ist die Heimat des prominenten deutschen Schispringers Michael Uhrmann. Die Wanderstrecke führt zur bekannten
Schisprungschanze Rastbüchl, wo eine Labungsstelle eingerichtet sein wird. Gestärkt geht’s weiter Richtung Österreich in die Hochfichtgemeinde Klaffer, die mit
dem Heilkräutergarten zu einer gemütlichen Rast einlädt. Durch Wälder, über Wiesen und entlang von Bächen gelangen die Teilnehmer nach ausgiebigen 42
Kilometern wieder an den Ausgangspunkt nach Nebelberg zurück.
Die Strecke ist gekennzeichnet von stetigem auf und ab, von wechselnden Landschaftsbildern, von denen Adalbert Stifter schon vor 150 Jahren schwärmte: "Berge,
Hügel, Abhänge, Täler, Wälder, Wiesen, Felder, unzählige Häuser, Ortschaften; man kann Jahre lang hier weilen und ersättigt sich nicht an den Mannigfaltigkeiten
der Gestaltungen".