Kampf dem Darmkrebs: Mit einer landesweiten Vorsorgeaktion will die Österreichische Krebshilfe Oberösterreich
jetzt verstärkt gegen den Darmkrebs ankämpfen.
ROHRBACH/URFAHR. Jährlich werden alleine in Oberösterreich 800 Patienten mit dieser Diagnose konfrontiert, obwohl
Darmkrebs eine heilbare und vor allem verhinderbare Erkrankung darstellt. Wie vier Primar-Ärzte in einer Pressekonferenz
erklärten, entsteht diese Krebsart immer aus Polypen. Werden diese rechtzeitig entfernt, ist jedes Risiko ausgeschaltet. Das
Karzinom im Darm verursacht keine Beschwerden, nur manchmal kommt es zu Blut im Stuhl, zu Veränderungen der
Verdauungsgewohnheiten oder leichten Schmerzen im Bauchbereich. Leider wenden sich bis zu 60 Prozent der Patienten
erst in einem fortgeschrittenem Stadium an den Arzt, dann sind eine Operation und eine Strahlentherapie notwendig. 20
Prozent der Oberösterreicher kommen meistens zu spät. Die Ärzte empfehlen daher regelmäßige Untersuchungen ab dem
45. Lebensjahr, die mit einer landesweiten Vorsorgeaktion forciert werden sollen.
Folgende Ärzte aus den Bezirken Rohrbach und Urfahr-Umgebung wurden unter den insgesamt 120 oberösterreichischen
Medizinern von der Krebshilfe für eine Sonderbehandlung zur Darmkrebsbekämpfung ausgewählt: Dr. Wolfgang Falkner
(Walding), Dr. Franz Burghuber (Rohrbach), Dr. Johann Mathä (Rohrbach), Dr. Andreas Lang (Aigen), Dr. Friedbert Sitter
(Aigen), Dr. Helmut Baumgartner (Haslach), Dr. Erwin Rebhandl (Haslach), Dr. Hans Reiter (Gramastetten), Dr. Günther
Penn (Reichenau), Dr. Erich Eilmsteiner (Alberndorf).