Die Rot Kreuz Bezirksstelle Rohrbach veranstaltet, gemeinsam mit dem Feuerwehrabschnitt Neufelden, am Samstag, den 30. September 2000 (Beginn 13:00 Uhr) in Untermühl eine Großübung. Schon Wochen vorher musste mit den Vorbereitungen begonnen werden um eine derart große Übung koordinieren zu können. Wie umfangreich und genau die Übung geplant wurde, zeigt alleine folgender Ausschnitt der Vorbereitungsarbeit:
Die Gendarmerie verfolgt ein verdächtiges Auto mit Schmugglern die radioaktives Plutonium von Ungarn in die Schweiz bringen wollen. Dabei verursachen die Flüchtigen einen Verkehrsunfall, bei dem ein Bus mit ca. 15 Insassen verwickelt wird. In weiterer Folge wird bei der Verfolgung zu Fuß ein Waldbrand entdeckt. - So ungefähr ist die gedachte Entstehung zu der Übung am 30. September in Untermühl.
Um einen möglichst großen Bereich der Feuerwehr und des Roten Kreuzes einzubeziehen, wurden viele Elemente in dieser Übung untergebracht, die im Alltag äußerst selten in dieser geballten Form auftreten. So sind zum Beispiel bei der Feuerwehr neben der Fahrzeugbergung, der Löscharbeiten, der schwere Atemschutz auch Feuerwehrtaucher zu sehen. Das Rote Kreuz stellt durch die große Anzahl der Verletzten die Mobile Sanitätseinheit auf, die auch für Katastropheneinsätze vorgesehen ist. Selbst wenn es sich nur um eine Übung handelt werden alle Beteiligten gefordert und es ist wieder mal eine Möglichkeit ihr Können unter Beweis zu stellen. Nur durch solche Übungen kann effizient für den Notfall vorgesorgt werden.
Es sind natürlich alle recht herzlich eingeladen die Übung genau zu verfolgen. Auf Ihr kommen freuen sich die Veranstalter.