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Rohrbacher Handelsschule mit neuem Lernkonzept

SCHULE: Keine Vorträge, sondern aktives Lernen

Von Thomas Fellhofer

ROHRBACH. Mit einem neuen Lernkonzept macht die Handelsschule Rohrbach zu Beginn des neuen Schuljahres auf sich aufmerksam.

Besucht man die erste Klasse der Handelsschule, bietet sich kein Bild des üblichen Schulalltags: Keine Bankreihen, keine Lehrer, die endlose und langweilige Vorträge halten und keine gelangweilten Schüler, die das Ende der Stunde herbeisehnen, sind zu sehen. Die Schüler sitzen in Gruppen und diskutieren geschäftig, der Lehrer schwirrt in der Klasse umher und im Raum herrscht eine Ordnung wie in einem Büro. Grund dafür ist ein neuer Schulversuch. Die "Neue Handelsschule" bietet keinen Frontalunterricht, das heißt, der Lehrer ist als Referent zu betrachten. Die Professoren der HAS setzen voll auf diese neue Art des individuellen Lernens. Ein Drittel des Unterrichtes findet in Form von offenem Lernen statt, wobei moderne Medien wie Internet und e-mail Verwendung finden, die im Klassenzimmer frei zugänglich sind. Die vielzitierte Teamfähigkeit soll verstärkt durch Gruppenarbeiten forciert werden. "Die Schüler sollen lernen, nach Terminen zu arbeiten. Die Selbstkontrolle, Selbstmotivation und der Initiativgeist soll gestärkt werden, indem die Schüler nicht ständig kontrolliert werden. Sie müssen die Arbeiten nur bis zu einem bestimmten Zeitpunkt abgegeben haben - wie sie es später in einem Büro auch müssen," so der Koordinator des Schulversuches, Mag. Arnold Schauberger. Der Lehrer ist kompetenter Ansprechpartner bei Problemen. Die soziale Kompetenz und das persönliche Auftreten soll ebenfalls massiv gestärkt und ausgeprägt werden.

HAS ist keine "Mini-HAK"

Mit dieser eigenen Linie grenzt sich die Handelsschule endgültig von der Handelsakademie ab. Der praktische Unterricht steht mehr den je im Vordergrund und auch auf das Erscheinungsbild der Klasse wird geachtet. Die Schüler mit Handelsschulabschluss sind kompetente Facharbeiter, die die Grundlagen des Handels und der Wirtschaft sowie des Officemanagements perfekt beherrschen und auch eine Grundausbildung in der Praxis genossen haben.

 

Quelle: Bezirksmagazin, erschienen am 26.9.2000
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