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Rohrbach/Berg bleibt weiter Tabellenführer

Mit einem 0:0 vor über 500 Zuschauern trennt sich Union Rohrbach/Berg im Mühlviertler Derby von ASKÖ Schwertberg


Ralph Turner prüfte in der 55. Minute den Schwertberger Torhüter Hackl mit einem plazierten Schuss in die linke Ecke!
Im letzten Heimspiel für die Union Rohrbach/Berg in der Herbstmeisterschaft der 1. Fußball-Landesliga am Samstag, 21.10.2000 gegen ASKÖ Schwertberg wurde den mehr als 500 Zuschauern mit Ausnahme von Toren alles geboten, was man in dieser Sportart erleben kann.

Kurz zusammengefaßt:
* 90 (mit der Nachspielzeit 97) spannende, kampfbetonte Spielminuten
* gelbe Karten
* rote Karten
* ein Schiedsrichter, der den Heimverein offensichtlich krass benachteiligte
* eine Linienrichterin, die mehr als überfordert war
* zum Abschluss noch ein "heißer" Abgang mit Bierdusche für das "Trio infernale"

Und nun zum Spielbericht im Detail:
4. Minute: Manuel Engleder wird von einem Schwertberger schwer gefoult, es gibt nur eine Ermahnung für den Gästespieler, keine gelbe Karte
16. Minute: Dietmar Schuster zieht scheinbar als "letzter Mann" an einem durchbrechenden Schwertberger die Notbremse und erhält dafür die rote Karte - eine vertretbare Entscheidung
22. Minute: Hannes Wild wird bei einem Durchmarsch unsanft von den Beinen geholt - Schiedsrichter Weidecker läßt weiterspielen und unterbricht kurze Zeit später das Spiel und zeigt Hannes Wild die gelbe Karte, ohne dass dieser überhaupt etwas gesagt hatte
29. Minute: Josef "Joe" Kehrer wird gefoult, wobei ihn der Gegenspieler mit gestreckten Beinen attackiert - der Schiedsrichter lässt dies ungeahndet und zeigt Kehrer zur Überraschung aller die gelbe Karte für .... ???
39. Minute: die erste große Torchance in diesem Spiel - herrliche Vorarbeit von Milan Pribyl, der Martin Wöss mit einem exakten Pass einsetzt und dieser verfehlt mit seinem Schuss von der Strafraumgrenze nur um Zentimeter das Gehäuse der Schwertberger
51. Minute: Josef "Joe" Kehrer begeht ein Foul und sieht dafür die zweite gelbe Karte (= gelb/rot) und muss dafür dafür das Spielfeld verlassen; eine krasse Benachteiligung mit wenig Fingerspitzengefühl, wenn man sich an die erste gelbe Karte erinnert - Union Rohrbach/Berg spielt ab diesem Zeitpunkt mit 9 gegen "12" und hat dennoch mehr Spielanteile. Ein Lob der gesamten Mannschaft zu ihrem totalen Einsatz, der mit einer ausgezeichneten spielerischen Leistung gepaart war.
55. Minute: Ralph Turner zieht vom 16er ab, der Ball, der ins linke Kreuzeck vom Schützen aus gesehen angetragen war, konnte nur mit Mühe vom Schwertberger Torhüter Hackl ins Torout gelenkt werden
77. Minute: Milan Pribyl verfehlt mit einem Freistoss aus 18m nur knapp das Schwertberger Gehäuse
80. Minute: Hannes Wild vergibt eine gute Chance auf das 1:0 für Rohrbach/Berg
81. Minute: Harringer vergibt die einzige reelle Schwertberger Torchance im gesamten Spiel - er läuft alleine auf das Rohrbacher Tor zu, verstolpert sich aber am 16er
81. Minute: im Gegenzug vergibt Hannes Wild eine weitere Torchance für Rohrbach - er hatte Torhüter Hackl bereits überspielt, trifft aber nur ins Aussennetz
82. Stefan Hofer im Tor der Union Rohrbach/Berg pariert souverän einen Schuss eines Schwertberger Stürmers
92. Minute: für ein Foulspiel der Schwertbergers Habichler sieht dieser noch die gelbe Karte; wenn man die gesamte "Kartenspielerei" des Schiedsrichters in den 90 Minuten vergleicht, eine Alibihandlung, um sich noch einen guten Abgang zu verschaffen, der trotz des Funktionieren des Ordnerdienstes nicht ganz reibungslos verlief.
Gescheiter wäre es für einen etwas unbeherrschten Zuschauer natürlich gewesen, das Bier selbst zu trinken, als es dem "Trio in Schwarz" aus der Ferne einzuschenken.
Abschließend kann man aus der Sicht eines relativ unbeteiligten Beobachters nur die Hoffnung aussprechen, dass Schiedsrichter dieser Kategorie nie mehr ein Spiel leiten dürfen, denn mit Überheblichkeit und fehlender Objektivität ist dem gesamten Schiedsrichterwesen kein guter Dienst erwiesen.

 

Quelle: Union Rohrbach/Berg, erschienen am 22.10.2000
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