Achtung: die ReSI Plattform wurde mit Ende 2018 geschlossen. Hier klicken fuer mehr Informationen.

    Diese Seite dient nur mehr als Archiv für die Beitraege die in den letzten 22 Jahren gesammelt wurden.


ReSI Regionales Informationssystem
 NACHRICHTEN

ReSI Startseite
Regionales
Vermischtes
Leute
Sport
Kino
Was ist los?
Wirtschaft

Umwelt

Meist Gelesen
Meist Kommentiert
Meist Bewertet

Alte und neue News
im Archiv suchen.

 SERVICES

Aktuelles Wetter
Livebilder

 VEREIN ReSI

Infos über ReSI

  WICHTIGE LINKS

Wirtschaft
Tourismus
Vereine
Kultur


Mediathek
Nachhaltigkeit

Mitfahrbörse
fahrgemeinsam.at

Regionales-Vermischtes
Mit dem Traktor nach Paris

Zwei Mühlviertler auf Tour


Mit einem Steyrer-Traktor, Baujahr 1953, brachen der Sarleinsbacher Max Prokesch und Ewald Wurm aus Julbach vor kurzem nach Paris auf
Ungewöhnliche Reise nach Paris: Mit einem Steyrer-Traktor, Baujahr 1953, brachen der Sarleinsbacher Max Prokesch und Ewald Wurm aus Julbach vor kurzem nach Paris auf. Jetzt kehrten die beiden Weltenbummler wieder zurück ins Mühlviertel.

SARLEINSBACH/JULBACH. 1.200 km legten die beiden Abenteurer in den neun Tagen ihrer Reise zurück, 80 Liter Diesel wurden dabei verbraucht. "Die Autobahn oder schnelle Straßen kamen für uns als Reiseroute nicht in Frage", erzählt Max Prokesch, "deshalb zogen wir einfach mit dem Lineal einen geraden Strich auf der Landkarte. Wir sind dann in leichtem Zickzack auf meist kleineren Straßen gefahren." Täglich kutschierten die beiden Mühlviertler sechs bis acht Stunden mit 20 km/h durch die abwechslungsreiche Landschaft.

Probleme während der Tour gab es - außer einem Reifenplatzer in Passau und morgendlichen Startschwierigkeiten - nicht. "Wir wurden überall mit großem Interesse empfangen und es war leicht, mit den Menschen in Kontakt zu kommen", erinnert sich Prokesch, unterhalten hätten sie sich in Deutsch, Englisch, Französisch und der Zeichensprache. In der Metropole angekommen, sorgten die beiden "Verrückten" mit ihrem ungewöhnlichen Gefährt naturgemäß wieder für Aufsehen, "die Passanten fotografierten uns und sahen uns mit grinsendem Gesicht nach." Der 40-jährige Sarleinsbacher weiter: "Als wir dann am 9. Reisetag mit dem Traktor um 19 Uhr abends neben dem beleuchteten Eiffelturm standen, war das schon ein sehr bewegender Moment." Als letztes Reiseziel stand die Fa. Case - dem "Stiefvater" des Traktors - auf dem Programm, ehe es wieder heimwärts ging.

"Diese Reise war für uns sehr erholsam, interessant und sehr bewegend - und es wird sicherlich nicht unsere letzte gewesen sein," so Prokesch abschließend.

 

Quelle: Bezirksmagazin, erschienen am 10.11.1999
Der Artikel wurde 673 mal gelesen   


SCHLAGZEILEN

 

© Regionales Informationssystem www.ReSI.at, ZVR-Zahl: 555296147