Zu Beginn der Meisterschaft wurde die Fußballmannschaft der Union Rohrbach/Berg von den "selbsternannten Experten" unter den Tabellennachzüglern in der 1. Landesliga eingestuft - zum Beispiel tippte der damalige Trainer von SV Grieskirchen "LASK-Legende" Helmut Köglberger auf einen 11. Platz für Union Rohrbach/Berg - am Ende der Hinrunde liegt Union Rohrbach/Berg aber im oberen Bereich und hatte einige Runden sogar die Tabellenführung inne und überwintert hinter Herbstmeister LASK 1b und ATSV Ranshofen auf Platz 3.
Trainer Franz Lanzerstorfer bewies wieder einmal seine taktischen Fähigkeiten, wählte sehr oft die richtige Zusammensetzung aus jungen und älteren Spielern und erreichte damit mit der Mannschaft in 14 Spielen 6 Siege und 6 Unentschieden und musste nur zweimal das Spielfeld als Verlierer verlassen.
Niederlagen gab es nur gegen SK St. Magdalena (diese war etwas unglücklich) und gegen SV Bad Schallerbach (hier machte Rohrbach keinen Stich !); mit den Siegen gegen LASK 1b, Weikirchen (6:0 auswärts) und ATSV Sattledt (6:2 zu Hause) wurden wahrscheinlich auch die letzten Zweifler eines Besseren belehrt.
In der Schlussphase der Meisterschaft war die Luft aber dann etwas heraussen und auch die gegnerischen Teams agierten mitunter sehr defensiv, um nicht das Schicksal von Weißkirchen oder Sattledt erleiden zu müssen, und so gab es in den letzten 4 Spielen genau so viele Unentschieden.
Am Samstag, 11.11.2000, lautete der Endstand in der letzten Herbstrunde zwischen SC Schwanenstadt und Union Rohrbach/Berg 0:0, wobei dieses Ergebnis auf Grund der Spielanteile und Torchancen als gerechnet bezeichnet werden kann.
Sogar eine zwanzigminütige Unterzahl nach der gelb/roten Karte für Herbert Zach in der 59. Minute überstand Rohrbach/Berg unbeschadet; diese Unterzahl wurde in der 79. Minute ebenfalls mit gelb/rot für Ex-Profi Hubert Möseneder beendet.