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Sozialhilfeverband weist Kritik zurück

ÜBERPRÜFUNG: Sozialeinrichtungen würden nicht effizient genug arbeiten

BEZIRK ROHRBACH. Gegen den pauschalen Vorwurf der Bundes- und Landesrechnungshöfe, die Sozialeinrichtungen würden nicht effizient arbeiten, wehren sich der Sozialhilfeverband Rohrbach und die ARCUS Sozialnetzwerk GmbH.

"Jede unserer Einrichtungen wurde jährlich abgerechnet und auch jährlich seitens der Fachabteilung des Landes überprüft. Diese umfassten dabei sowohl die Buchhaltung und Kostenrechnung als auch den fachlichen Bereich," weist Bezirkshauptfrau und Obfrau des Sozialhilfeverbandes Rohrbach, Dr. Wilbirg Mitterlehner, darauf hin, dass die Sozialeinrichtungen grundsätzlich im Auftrag des Landes geführt werden. "Wir erzielen bei diesen Prüfungen sehr gute Ergebnisse und von zu wenig Kontrolle zu sprechen, ist sicher nicht angebracht." Anlass für diese Feststellung war der jüngst erhobene Vorwurf der Bundes- und Landesrechnungshöfe, dass die Sozialeinrichtungen nicht effizient arbeiten würden und die selben Ergebnisse mit wesentlich weniger Mitteln ebenso erreichbar wären. "Die Angebote in den Sozialeinrichtungen wurden mit dem Land Oberösterreich als Kostenträger abgestimmt und genehmigt", so Mitterlehner weiter.

Um besonders effizient arbeiten zu können, wurde mit 1. Jänner dieses Jahres vom Sozialsprengel OberesMühlviertel die ARCUS Sozialnetzwerk GmbH ins Leben gerufen und ein modernes Managementsystem installiert - mit konkreter Jahreszielplanung, konkreten Controllingschritten und Ergebnismessungen. Im kommenden Jahr wird dieses System noch weiter ausgebaut.

Übergreifende Qualität
Zustimmung beim Sozialhilfeverband finden gemeinsame Qualitätsstandards. Mitterlehner: "Dieses vergleichbare System der Leistungserbringung wird nicht mehr Bürokratie bringen, sondern vieles erleichtern. Die Leistungen und der Nutzen sowohl für die betreuten Menschen als auch für die Gesellschaft können transparent dargestellt werden und auch die Sozialeinrichtungen untereinander können besser verglichen werden." Sie erwarte sich in Zukunft keine derartigen pauschalen Aussagen, die alle Beteiligten betroffen machen, sondern eine differenziertere Betrachtung der Sozialarbeit, so Mitterlehner abschließend.

 

Quelle: Bezirksmagazin, erschienen am 28.11.2000
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