ROHRBACH/URFAHR. Kürzlich wurde eine bundesweite Arbeitsgemeinschaft zur Bekämpfung osteuropäischer Tätergruppen gebildet. Gemeinsam mit dem Innenministerium soll nun gegen osteuropäische Banden konsequent vorgegangen werden.
Bereits vor sechs Jahren registrierten die Behörden einen kontinuierlichen Anstieg der Bandenkriminalität, hauptsächlich Geschäftseinbruchsdiebstähle seien dabei verstärkt vorgekommen, so Alois Lißl, Chef der Sicherheitsdirektion Oberösterreich. Grund genug für das Innenministerium, die Operation Expo - eine Zusammenarbeit des Bundesministeriums und der Interpol - ins Leben zu rufen.
Fünfzig Beamte werden dafür in Zukunft permanent im Einsatz sein. Mittlerweile wurde eine umfassende Bekämpfungsstrategie entwickelt und soll nun effektiv umgesetzt werden. Der Gesamtschaden der Bandenkriminalität beträgt derzeit knapp 500 Millionen Schilling, seit Jänner 1997 wurden oberösterreichweit mehr als 560 Einbrüche in Geschäftslokale aufgenommen.