Den Sprung in die österreichische STW Tourenwagenserie wagte heuer der Schwarzenberger Motorsportler Peter
Schmid. Im Endklassement erreichte der Tourenwagenpilot den ausgezeichneten sechsten Gesamtplatz. Geht alles
glatt, startet Schmid in der kommenden Saison auch in der Formel 3 und der Interserie.
SCHWARZENBERG. Bereits zum Saisonauftakt am A 1-Ring war Schmid vom Pech verfolgt und musste in der
Einführungsrunde wegen eines Elektrikdefekts in die Box.
Im zweiten Rennen stellte der Schwarzenberger - er fährt für das Team von Meister Roman Hoffmann - seine Klasse unter
Beweis: Obwohl er aus der letzten Position startete, kämpfte er sich mit seinem Werks Cup Ford Escort RS 2000 im stark
besetzten Feld auf Rang 5 vor. Ebenfalls unter den Top Ten landete Schmid in Brünn, Oschersleben und auf dem
Hungaroring, Stammplatz war dabei der sechste Rang.
Beim Saisonfinale ließ Schmid abermals aufhorchen: Er startete als einziger Pilot mit Regenreifen und fuhr bis auf Rang 3
vor. "Leider ließ die Qualität der Reifen gegen Ende des Rennens nach und ich landete schließlich auf dem 7. Platz", blickt
Schmid zurück.
Im Endklassement des Tourenwagencups belegte Schwarzenbergs Tourenwagenpilot den ausgezeichneten sechsten
Gesamtplatz.
Für die Saison 2000 hat sich Schmid ein klares Ziel gesetzt: "Ich werde die Tourenwagenserie fortsetzen und, wenn es die
Sponsorgelder zulassen, auch in der Formel 3 und der Interserie bei einigen Rennen starten."
Foto: BM