Achtung: die ReSI Plattform wurde mit Ende 2018 geschlossen. Hier klicken fuer mehr Informationen.

    Diese Seite dient nur mehr als Archiv für die Beitraege die in den letzten 22 Jahren gesammelt wurden.


ReSI Regionales Informationssystem
 NACHRICHTEN

ReSI Startseite
Regionales
Vermischtes
Leute
Sport
Kino
Was ist los?
Wirtschaft

Umwelt

Meist Gelesen
Meist Kommentiert
Meist Bewertet

Alte und neue News
im Archiv suchen.

 SERVICES

Aktuelles Wetter
Livebilder

 VEREIN ReSI

Infos über ReSI

  WICHTIGE LINKS

Wirtschaft
Tourismus
Vereine
Kultur


Mediathek
Nachhaltigkeit

Mitfahrbörse
fahrgemeinsam.at

Regionales-Vermischtes
HS Aigen/Schlägl als IT-Schmiede

Qualifikation der Mitarbeiter ist Kapital der oö. Wirtschaft

AIGEN/SCHLÄGL. Hochqualifizierte Arbeitskräfte sind aus der Sicht der Wirtschaft unbestritten einer der zentralen Wettbewerbsfaktoren und deshalb auch in Zukunft gefragt. Die HS Aigen/Schlägl rüstet mit dem neuen Schwerpunkt "Informationstechnologie" die Kids von heute für die Berufsanforderungen von morgen.

Rund 700.000 S investierte die Schule mit Unterstützung des Landes, den Gemeinden Aigen und Schlägl, der Sparkasse Aigen und der Computerfirma Hapra, um den zweiten Computerraum technikmäßig auf den letzten Stand zu bringen. Den Hauptschülern stehen jetzt 22 PC's, ein Videobeamer und die neueste Software zur Verfügung. Zur Zeit werden in Zusammenarbeit mit der Handelsakademie Rohrbach 70 Kids von der 1. bis 4. Klasse im neuen Interessens- und Begabungsschwerpunkt "Informationstechnologie" ausgebildet und auf die Prüfung zum Europäischen Computerführerschein (ECDL) vorbereitet. Sie haben damit beste Voraussetzungen, um in den künftig gesuchten Berufen, wie Web Designer, Key Account Manager oder Netzwerktechniker, erfolgreich sein zu können.

Geringes Bildungsniveau

Wie wichtig Weiterbildung auch nach Abschluss der Pflichtschule ist, zeigt der Standort- und Technologiebericht 2000: Aus diesem geht hervor, dass Oberösterreichs Bildungsniveau deutlich unter dem österreichischen Durchschnitt liegt. 40,2 % der Bevölkerung liegen in der niedrigsten Bildungsschicht der Pflichtschule, "auch der Anteil der höchsten Ausbildungsstufe der Hochschule ist mit 3,3 % mehr als ein Viertel unter dem österreichischen Durchschnitt von 4,7 %", zeigte FPÖ-Wirtschaftssprecher Dipl.-Ing. Gerd Holter bei einer Landtags-Sitzung auf. Er sprach sich deshalb unter anderem für mehr Fachhochschul-Studienplätze aus. "Mit einem Studienplatz je 312 Einwohner liegt OÖ an letzter Stelle. Derzeit haben wir nur 10 % der Fachhochschulstudenten. Auch die Prognose für 2004/05, die nur dann aufgeht, wenn wirklich alle Mittel zur Verfügung gestellt werden, bringt uns erst an den Österreichdurchschnitt heran, aber noch keinesfalls darüber, wie dies für das führende Wirtschaftsland Oberösterreich nötig wäre," stellte Holter fest.

Keine Studiengebühren

Dass Qualifizierung für junge Menschen nun ein Thema im Landtag ist, freut insbesondere die Arbeiterkammer. Damit würde jahrelangen Forderungen der AK nachgekommen, so Präsident Hubert Wipplinger. "Wenn aber gleichzeitig Studiengebühren auch in Fachhochschulen eingehoben werden sollen, dann ist dies bildungs- und arbeitsmarktpolitisch absolut kontraproduktiv. Es wäre an der Zeit, dass sich der Landtag endlich der Forderung der Arbeiterkammer anschließt und sich gegen die Einführung von Studiengebühren an Fachhochschulen positioniert." Unterstützung erhofft sich Wipplinger auch bei dem innovativen Ausbildungsangebot Triathlon. Diese zusätzliche Vollausbildung soll nämlich vom Bund nicht mehr finanziert werden.

 

Quelle: Bezirksmagazin, erschienen am 10.2.2001
Der Artikel wurde 183 mal gelesen   


SCHLAGZEILEN

 

© Regionales Informationssystem www.ReSI.at, ZVR-Zahl: 555296147