ROHRBACH. Jugendschutz ist in der Rohrbacher Bezirkshauptmannschaft ein zentrales Thema. So soll ein eigens
einberufener Arbeitskreis mithelfen, insbesondere die Problematik des Alkoholkonsums zu entschärfen.
Vor nunmehr zwei Jahren startete die Rohrbacher Bezirkshauptmannschaft Initiativen, die sich speziell um den Schutz der
Jugendlichen drehen. Erklärtes Ziel dabei war es, die Bevölkerung über die Alkoholbestimmungen und die Regelung der
Ausbleibezeiten für Kinder und Jugendliche zu informieren. Heuer findet diese Kampagne eine Fortsetzung: mit einem
Arbeitskreis aus Schulleitern, Vertretern der Gemeinden, Vereinen, Ärzten, Rotem Kreuz, Gendarmerie, der BH sowie
einigen Jugendlichen. In zwei Treffen wurden Maßnahmen zum Schutz der Kids diskutiert. So werden beispielsweise die
Veranstalter selbst auf die Einhaltungen der Bestimmungen achten und an Jugendliche keine alkoholischen Getränke
verabreichen. Entsprechende Attraktionen sollen außerdem verhindern, dass Jugendliche bei Sommerfesten oder diversen
Veranstaltungen aus Langeweile zum Alkohol greifen.
Sanktionen notwendig
Die Erfahrung zeigt jedoch, dass trotz verstärkter Information und Aufklärung entsprechende Sanktionen immer wieder
notwendig sind. Seit Dezember widmet sich die Gendarmerie deshalb in einer Schwerpunktaktion dem Jugendschutzgesetz.
Neben Abmahnungen und Informationsgesprächen wurden bei schwerwiegenden Verstößen auch entsprechende
Organmandate ausgestellt und Strafen besprochen.