17. April 2004 - schwerer Verkehrsunfall am "Scheiblberg"
Am Vormittag wurde die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Rohrbach zu einem schweren Verkehrsunfall am bereits bestens für Unfälle bekannten "Scheiblberg" alarmiert. Gemäß Ausrückeordnung fuhren das Rüstlöschfahrzeug, das Löschfahrzeug mit Bergeausrüstung, das Kommandofahrzeug und in späterer Folge noch das Ölfahrzeug zum Einsatzort aus.
Ein Fahrzeug hatte am rechten Fahrbahnrand gehalten und trotz Gegenverkehr überholten noch zwei Fahrzeuge. Das erste konnte einem entgegenkommenden Tieflader gerade noch ausweichen, das zweite Fahrzeug kollidierte mit der Zugmaschine und wurde wieder zurückgeschleudert, wonach es noch mit einem nachkommenden Fahrzeug zu einem Zusammenstoss kam. Durch den Aufprall wurde die Lenkung der Zugmaschine beschädigt und der Tieflader samt geladenem Steinbrecher war manövrierunfähig. Die Zugmaschine knickte ein und das Fahrzeug schlitterte in die angrenzende Wiese, wo dann der Schotterbrecher vom Tieflader fiel.
Die Feuerwehr Rohrbach musste eine eingeklemmte Person mit hydraulischem Rettungsgerät befreien. Zu diesem Zweck wurde die Fahrertür herausgenommen, das Dach nach vorne abgeklappt, der Fußraum mit Hilfe eines Teleskopzylinders erweitert und dann der Patient mittels Spineboard aus dem Fahrzeug gerettet. Im Anschluss an die Rettung half die Feuerwehr Rohrbach bei der Bergung des Tiefladers durch eine Bergefirma mit. Ausgeflossener Treibstoff wurde gebunden und um 13:00 Uhr war der Einsatz dann beendet. Die Feuerwehr Rohrbach war mit 31 Mann im Einsatz.