ST.JOHANN/WIMBERG: In jenen Zeiten, als es noch keine Boulevard-Postillen zur Befriedigung der niedersten Sensationsgelüste des einfachen Volkes gab, waren es zwielichtige Bänkelsänger, die mit ihren grausigen Schauergeschichten über Mord und Todschlag die kreuzbraven Bürger aufs Beste unterhielten. Erich Josef Langwieser, Schauspieler am Linzer Landestheater und die Mollner Maultrommler werden am Samstag, den 24. April 2004 um 20 Uhr in der Tischlerei
in St. Johann am Wimberg in dieser alten Tradition gar Schauriges und Schauderhaftes, nämlich oberösterreichische Mordsgeschichten aus dem 19. Jahrhundert, mit einer Mörder-Spiellust zum Besten geben und uns damit einen Mordsspaß bescheren.
Ein mit tiefem Brustton überzeugender Erzähler, der mit viel Witz, Hinterfotzigkeit und Konzentration die blutrünstigen Taten aus vergangenen Tagen schildert. Dazu einmal ein missmutiger Tuba-Ton, dann wieder eine quengelnde Maultrommel, oder als amüsanter Kontrapunkt die beschaulich klingende Stubenmusi der Mollner Maultrommler, die vorspielen, wie Volksweisen mit Jazz- und Rockelementen zu zeitgenössischer Volksmusik werden.
Motto dieser erfolgreichen Produktion des Linzer Landestheater im Eisenhand und des Oberösterreichischen Volksliedwerk:
„Ein guter Mord, ein echter Mord, ein schöner Mord, so schön als man ihn nur verlangen kann. Wir haben schon lange so keinen gehabt!"
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