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Rannafische (ca. 20 Tonnen) finden ein neues Zuhause

Revisionsarbeiten am Speicher Ranna – größte Fisch-Umsiedelungsaktion in der Geschichte der österreichischen E-Wirtschaft


Mitarbeiter der Energie AG beim Abfischen im Rannasee
NEUSTIFT: Rund 20 Tonnen Fische, darunter kapitale Welse, Karpfen, Hechte und Zander leben im Speichersee der Talsperre Ranna. Wegen notwendiger Revisionsarbeiten zur Optimierung der Sperren- und Betriebssicherheit muss der See Ende August 2004 vollständig entleert werden. Die Fische, soweit ökologisch sinnvoll, werden schon jetzt in andere Gewässer umgesiedelt. Gegen Jahresende 2004 wird der ursprüngliche Zustand des Sees wiederherge-stellt sein.
Zur Zeit sind ca.90% des Sees für die Fischereimaßnahmen abgestaut. Rund 10 Tonnen Fische werden bis Ende dieser Woche abgefischt sein. Der Großteil der gefangenen Fische wird zur Beruhigung und Beobachtung einige Tage in Netzgehegen gehältert und anschließend in Containern in die Stauräume Langhalsen und Marchtrenk umgesiedelt. Ein Teil der Fische, vor allem Laichfische von Karpfen, Hecht, Zander, werden in Teiche ausgesiedelt, bis sie im Rahmen des Neubesatzes in den Rannasee zurückkehren können. Auch die selten gewordenen Nasen und Rapfen, zwei Karpfenfischarten, werden für ökologische Besatzmaßnahmen verwendet.

Bauarbeiten starten im Herbst
Ende Mai, nach Abschlus der ersten Abfischung, wird der Rannasee vorübergehend wieder gefüllt, um eine ungestörte Sommersaison zu ermöglichen. Ende August erfolgt dann der Totalabstau. „Dabei wird es zu einem Austrag von Sedimenten aus dem Staubecken kom-men. Um den Sedimentaustrag so gering wie möglich zu halten, wird der Abstau langsam und stufenweise erfolgen. Die Schwebstoffdichte im Wasser wird im Unterlauf permanent gemessen. Zudem gibt es Profilmessungen im Stauraum. Der Abstau ist keine Spülung des Staubereiches“, erklärt Energie AG-Generaldirektor Leo Windtner.

Umfangreiche ökologische Begleitmaßnahmen
Das gesamte Projekt hat eine ökologische Begleitplanung, die in Abstimmung mit der Was-serrechtsbehörde und den zuständigen Sachverständigen erfolgt. Die Fischereimaßnahmen werden von Dr. Volker Steiner (Institut für Fischforschung ) geleitet. Der Neubesatz hat das Ziel, eine gesunde und auch ökologisch wertvolle Fischfauna zu schaffen.

 

Quelle: Energie AG - Walter Czetsch, erschienen am 21.5.2004
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