PEILSTEIN: Am Wochenende fanden in Schärding die oberösterreichischen Meisterschaften der Feuerwehren statt.
Mehr als 14.000 Feuerwehrleute aus Österreich, Südtirol, Tschechien und Polen waren bei diesem Landes-Feuerwehrleistungsbewerb am Start.
2371 Feuerwehrgruppen konnten sich im "Löschangriff" und "Staffellauf" messen. "Das ist ein neuer Rekord, so viele Teilnehmer gab es bei einem Leistungsbewerb noch nie", freut sich Michael Hutterer, der Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Schärding.
Schnelligkeit, Genauigkeit und Koordination - diese drei Eigenschaften müssen die Brandbekämpfer beim Bewerb "Löschangriff" unter Beweis stellen. Ein Team aus neun Feuerwehrmännern baut eine Saugleitung von einem simulierten Gewässer zur Pumpe und legt eine Schlauchleitung zur simulierten Brandstelle. Wenn das Wasser auf den Brandherd trifft, ist die Trockenübung beendet.
In der Rekordzeit von 32,93 Sekunden hat dies das Team der Freiwilligen Feuerwehr Peilstein geschafft. "Wir freuen uns sehr", schwärmt Kommandant Adolf Reischl von seiner Mannschaft: "Mit diesem Sieg haben wir uns gleichzeitig für die Weltmeisterschaften 2005 in Kroatien qualifiziert."
Ein Jahr hatten sich die Peilsteiner gezielt auf den Bewerb vorbereitet. Die Qualifikation läuft über zwei Jahre. Als Vorjahres-Vierter in der Wertung Bronze war man heuer unter Zugzwang, da nur die besten zwei Gruppen für die Weltmeisterschaften qualifiziert sind. Mit der Rekordzeit konnten heuer noch zwei Gruppen überholt werden und somit das gesetzte Ziel erreicht werden. Nach dem Landesmeistertitel in Silber im Vorjahr können sich die Peilsteiner jetzt auch über diesen in Bronze freuen.
Nach diesen großartigen Erfolgen der Peilsteiner Florianis ist von ihnen auch bei der Weltmeisterschaft ein tolles Ergebnis zu erwarten!