ARNREIT: Österreichs Damen ließen bei der Faustball EM in Seebergen/D zwar phasenweise ihr Können aufblitzen, zu einem Sieg reichte es aber letzten Ende nicht obwohl drei der vier Spiele in einen Entscheidungssatz gingen. Die beiden Arnreiter Spielerinnen Margit Hofer (Angriff) und Christina Hofer (Abwehr) zählten dabei zu den Besten im Österreichischen Team.
Österreich verspielte bereits am ersten Spieltag mit 2 knappen Niederlagen praktisch alle Titelchancen. Sowohl gegen Weltmeister Deutschland, als auch gegen Titelverteidiger Deutschland konnte jeweils der 2. Satz gewonnen werden. Zu einem Sieg reichte es aber nicht und so hieß das Ziel für die Rückrunde am Sonntag die Silbermedaille.
Das Match gegen Deutschland begann Österreich furios, spielte bald eine 11:4 Führung heraus und holte letztlich den Satz mit 20:18. Auch zu Beginn des zweiten Satzes lief es für Österreich bestens weiter doch Deutschland vermochte sich nochmals zu steigern und so ging das Spiel in den 3. Satz. Dort lieferten sich beide Teams vorerst einen ausgeglichenen Schlagabtausch, nach einer 15:14 Führung für Österreich gelang plötzlich nichts mehr und Deutschland holte sich den Sieg.
Ähnlich verlief das Spiel gegen die Schweiz, nach einer 11:9-Führung im ersten Satz bzw. einer 13:11 Führung im zweiten Satz riss jeweils der Faden bei Österreich und so wurden beide Sätze mit 16:20 abgegeben.
So blieb Österreich lediglich die doch enttäuschende Bronzemedaille, bei den windigen äußeren Bedingungen konnten vor allem die Stärken im Zuspiel und im Angriff zu wenig ausgespielt werden. Die Abwehr stand an beiden Spieltagen sehr gut und stand jener des Europameisters um nichts nach.
Europameister 2004 wurde die Schweiz, die im letzen Spiel Deutschland mit 2:0 besiegte. Überragend dabei die wieder genesene Schlägerin Irene Schönenberger, die mit viel Übersicht den Gegner immer wieder ins Leere laufen ließ.
Endstand der Damen Faustball EM 2004 in Seebergen/D:
1. Schweiz
2. Deutschland
3. Österreich