Kollerschlag gegen Nebelberg - für Fußball-Insider der Region ist diese Begegnung ein Pflichttermin. Rassige Szenen, einsatzbereite Kicker und oft auch tolle Spielzüge und schöne Tore - das ewig junge Lokalderby hat schon oft gehalten, was es im Vorfeld versprochen hat.
Auch heuer lassen die Vorzeichen ein spannendes und sicherlich auch gutes Spiel erwarten. Die Nebelberger sind in dieser Saison noch ungeschlagen und haben vor allem am vergangenen Sonntag mit einem Sieg gegen Titelanwärter Walding aufhorchen lassen. Mit 8 Punkten aus 4 Spielen liegen sie nur 2 Zähler hinter Tabellenführer St. Martin und haben schon einen kleinen Polster auf den Tabellenkeller.
In diesem befinden sich momentan die Kollerschlager, die in den ersten Runden etwas Lehrgeld bezahlen mussten. Einem Sieg gegen Lichtenberg stehen drei Niederlagen gegenüber und die Gell-Schützlinge befinden sich mit 3 Punkten auf Rang 10 der Tabelle. Die Tabelle ist zwar nach 4 Runden noch nicht sehr aussagekräftig, 5 Punkte Differenz zwischen den beiden Mannschaften sprechen aber eine deutliche Sprache.
Nebelberg geht daher natürlich als Favorit in dieses Spiel, zumal bei den Kollerschlagern 2 Spieler gesperrt sind (Josef Münichshofer und Martin Simmel) und einige Kicker wegen Verletzungen pausieren müssen (Markus Kollik, Manuel Löffler, Alois Hain, Helmut Gell). Auch die Statistik spricht klar für Nebelberg.Von den bisherigen 20 Meisterschaftsspielen ging Nebelberg 11 Mal als Sieger hervor, Kollerschlag konnte 7 Siege feiern, 2 Spiele endeten Unentschieden (Torverhältnis 37 : 28 für Nebelberg).
Trotzdem hofft man in Kollerschlag auf ein ungeschriebenes Derbygesetz, welches schon oft den vermeintlichen Außenseiter am Ende als Sieger gesehen hat.
Der "Unterhaus-Klassiker" wird am Sonntag, den 12. September 2004 um 16 Uhr auf der Sportanlage in Kollerschlag angepfiffen.