Die Feuerwehr Rohrbach war gerade bei ihrer jeden Freitag stattfindenden Gruppenübung, als das Rote Kreuz zu einem Verkehrsunfall ausfuhr. Eine Nachfrage bei der Leitstelle vom Roten Kreuz ergab, dass keine eingeklemmten Personen vorhanden waren aber Brandgefahr bestand. Die bei der Gruppenübung beteiligten Feuerwehrmänner rückten umgehend mit Rüstlöschfahrzeug, Ölfahrzeug und Löschfahrzeug mit Bergeausrüstung aus. Weitere im Feuerwehrhaus anwesende Kameraden besetzten noch das Kranfahrzeug sowie die Kommandofahrzeuge und rückten ebenfalls zur Unfallstelle an.
Zwei Fahrzeuge waren auf einer Kreuzung der B38 kollidiert. Ein Fahrzeug wollte nach links abbiegen und wurde vom Gegenverkehr frontal auf der Beifahrerseite erfasst und in die angrenzende Wiese geschleudert, wo es auf dem Dach liegen blieb. Im Fahrzeug waren drei Personen, welche aber nicht eingeklemmt waren. Der Beifahrer konnte vor Ort noch reanimiert werden und wurde dann mit dem Notarztwagen abtransportiert. Insgesamt waren 4 zum Teil schwer verletzte Personen. Die Aufgabe der Feuerwehr bestand im Absichern der Unfallstelle, Binden von ausgeflossenem Motoröl, Sicherstellung des Brandschutzes, Mithilfe bei der Verletztenversorgung durch Feuerwehrsanitäter sowie der Fahrzeugbergung mit dem Kranfahrzeug.