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Hofkirchnerin bei "Ärzte ohne Grenzen"

Sabine Kampmüller zieht Bilanz über ihre Arbeit bei Ärzte ohne Grenzen


Sabine Kampmüller beim täglichen Einsatz bei "Ärzte ohne Grenzen"
HOFKIRCHEN: Vier Jahre lang hat die gelernte Hofkirchner Kinderkrankenschwester Sabine Kampmüller Menschen in den ärmsten Gegenden der Welt geholfen: In den Slums von Kenia, bei einem Wasser- und Hygieneprojekt in Berg-Karabach und zuletzt im Südsudan bei einem Impfprojekt von Nomaden gegen die Meningitis-Seuche sowie in einem Basis-Gesundheitsprogramm.

Im Einsatz war Sabine Kampmüller für die weltumspannende Hilfsorganisation "Ärzte ohne Grenzen", die vor einem Jahr in aller Munde war: Durch die Verleihung des Friedensnobelpreises.

"Ich habe die harte Realität kennen gelernt, wie Weltpolitik funktioniert und mache mir keine Illusionen mehr: Kriegerische Auseinandersetzungen im Sudan zum Beispiel sind nichts anderes als Stellvertreterkriege, in denen die Mächtigen der Welt ihre wirtschaftlichen Interessen verteidigen und dabei die eine oder andere Gruppe unterstützen", analysiert Sabine Kampmüller.

Trotzdem: "Meine Aufgabe ist es, den Menschen zu helfen, nur sie stehen für uns bei Ärzte ohne Grenzen im Mittelpunkt", weiß die junge Helferin um ihren festen Platz in dieser Organisation - egal, auf welchem Flecken dieser Erde sie eingesetzt wird. Einige Wochen zu Jahresbeginn nützte Sabine Kampmüller zum Entspannen in Hofkirchen i.M. Darauf folgte gleich der Ausbildungslehrgang zur Basisgesundheitsarbeiterin. Ihr Ziel ist im Sommer der Abschluß als "Master in International Health" - ein Beruf mit Zukunft. Dafür finden in mehreren europäischen Städten Kurse statt.

 

Quelle: Gemeinde Hofkirchen - Martin Raab, erschienen am 15.4.2001
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