Regionales-Vermischtes
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Nachteil für Grenzgänger behoben

Steuerliche Ungerechtigkeit für Pendler beseitigt, die im benachbarten Bayern arbeiten.
Der Grenzgängerlehrling Harald Ploch (rechts im Bild) war der
Auslöser für die Gesetzesänderung. Nun konnte dieser steuerliche
Nachteil auf Initiative von ÖVP-Bezirksparteiobmannstellvertreter Vbgm.
Heinrich Pfoser (links) beseitigt werden.
ROHRBACH/NEBELBERG. Erfolg für die Grenzgänger. Auf Initiative der
ÖVP-Bezirksparteileitung ist eine steuerliche Ungerechtigkeit beseitigt
worden, die jene Pendler betrifft, die im benachbarten Bayern arbeiten
oder eine Lehrausbildung absolvieren. Bisher stand diesen Pendlern bzw.
Lehrlingen ein Grenzgängerabsetzbetrag zu, der jedoch nicht
negativsteuerfähig war. Gerade für Lehrlinge ist jeder Cent wichtig,
zumal durch die hohen Treibstoffkosten die Fahrt zur Arbeitsstätte sehr
teuer geworden ist. ÖVP-Bezirksparteiobmannstellv. Vbgm. Heinrich Pfoser
hat sich dieser Thematik vor geraumer Zeit angenommen und nun wurde im
Rahmen des Abgabenänderungsgesetzes 2004, welches gerade im Nationalrat
beschlossen wird, diese Ungerechtigkeit beseitigt.
ÖVP-Bezirksparteiobmannstellvertreter Vbgm. Heinrich Pfoser: „Wir haben
einmal mehr unter Beweis gestellt, dass wir uns auch um die kleinen
Anliegen der Menschen annehmen. Alleine aus der Gemeinde Nebelberg
absolvieren derzeit acht Jugendliche eine Ausbildung in Bayern. Auf ganz
Österreich gesehen, betrifft dies eine beträchtliche Anzahl von
Personen“.
Gebäudeverwertbarkeit für Betriebe verbessert
Im Zuge dieser Gesetzesänderung des Abgabenänderungsgesetzes konnte –
ebenfalls auf Initiative der ÖVP-Bezirksparteileitung – ein weiterer
Steuervorteil für die ländliche Region erreicht werden. Wer
Geschäftslokale vermietet bzw. weitergibt, zahlt keine Steuer mehr.
Konkret geht es um die Vermietung und Verpachtung von gemischten
Gebäuden, wie dies in kleinen Orten üblich ist. Bisher entfiel die
Steuerpflicht erst nach fünf Jahren. Künftig kann der Inhaber sofort
vermieten, ohne dass der Fiskus zuschlägt.
ÖVP-Bezirksparteiobmannstellvertreter Heinrich Pfoser: „Diese Änderung
ist mit dem Ziel der Belebung der Regionen entstanden und wurde mittels
Eingaben beim Finanzministerium urgiert. In der Praxis ließen die
meisten den Betrieb fünf Jahre leer stehen um der Steuer zu entgehen.
Nach fünf Jahren wurden die Geschäftslokale – auch ländliche Gasthäuser
– kaum mehr wieder belebt. Es ist dies ein kleiner Schritt gegen das
Aussterben der Ortskerne und der ländlichen Region“.
Quelle: Gemeinde Nebelberg, erschienen am 15.10.2004
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