Das herrliche Herbstwetter, lockte zahlreiche Schaulustige nach Niederkappel um die Leistungen von insgesamt 270 Helfern der freiwilligen Einsatzorganisationen zu beobachten.
Ein Schreckenszenario – Waldbrand in der Donauleitn zwischen den Ortschaften Grafenau und Weikersdorf - war die Annahme bei der großen Feuerlösch- und Bergeübung des Feuerwehrabschnittes Lembach. 18 Feuerwehren, das Rote Kreuz der Ortsstellen Lembach und Hofkirchen, die Österreichische Rettungshundebrigade, die Schiffahrtspolizei sowie ein Hubschrauber des Bundesheeres waren vor Ort im Einsatz, um den Waldbrand zu bekämpfen, vermisste Personen zu suchen und zu versorgen sowie einen PKW aus der Donau zu bergen.
Die Aufgabe des Hubschraubers war, auf Grund der geringen Löschwassermenge, Wasser aus der Donau zum Absetzbehälter in Weikersdorf für Waldbrandbekämpfungsarbeiten zu transportieren. Dies war für die Schaulustigen eine besondere Attraktion.
In Grafenau selbst mussten die Feuerwehren mittels Relaisleitung das Löschwasser aus der Donau über die steil ansteigende Donauleitn fördern.
Insgesamt wurden zwei A-Boote und zwei Schlauchboote zur Vermissten Suche im Bereich Naturlehrpfad - Schlögener Schlinge und zur Bergung eines versunkenen PKW’s eingesetzt.
Gott sei Dank nicht Wirklichkeit aber eine große Herausforderung war die Suche nach weiteren acht, zum Teil schwer verletzten, Kindern. Den Feuerwehrmännern sowie der Rettungshundebrigade mit 14 Suchhunden wurde in dem unwegsamen Gelände alles abverlangt. Nach der Bergung der Kinder erfolgte die Übergabe an das Roten Kreuz mit Gemeindearzt Fürst und Schmöller zur Erstversorgung.
Einsatzleiter Abschnittskommandant Ewald Mayrhofer, Bezirkskommandant Erich Nösslböck sowie Bürgermeister Rudolf Kehrer zogen bei der Abschlussbesprechung ein positives Resümee und dankten allen freiwilligen Mitwirkenden dieser Großübung.