NEUSTIFT. Die Energie AG beginnt in den kommenden Wochen mit den ersten Vorbereitungen für eine bevorstehende Speicherentleerung beim Kraftwerk Ranna. Diese soll im Zuge von Sicherheitsüberprüfungen in zwei Jahren stattfinden. Die Ranna selbst, wird dabei bis auf ihren alten Flusslauf abgesenkt und im freien Durchlauf weiter durch das Kraftwerk fließen.
Um die Entleerung auch ökologisch bestmöglich durchführen zu können, wird die Energie AG den Fischbestand in den nächsten beiden Jahren schrittweise reduzieren, bis zur Abfischung im Jahre 2003. Fische die zum Wiederbesatz geeignet sind, werden in angemieteten Teichen für die Dauer der Arbeiten untergebracht. Fischarten die aufgrund ihrer Größe nicht übersiedelt werden können, werden als Speisefische verwertet. Um den Einklang der geplanten Maßnahmen mit der Angelfischerei zu sichern, wird die Energie AG zusätzlich durch das Institut für Fischforschung in Innsbruck unterstützt.