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Altbürgermeister Johann Pfeil

Ältester männlicher Bürger der Gemeinde Nebelberg und Pfarre Kollerschlag


Aus Anlass des 90. Geburtstages wurde dem Jubilar, Altbürgermeister Johann Pfeil, das Goldene Ehrenzeichen des Seniorenbundes durch den Landesobmann, Landeshauptmann a.D. Dr. Josef Ratzenböck überreicht.
NEBELBERG. Seinen 90. Geburtstag konnte dieser Tage der langjährige Bürgermeister (1954 bis 1979) und Ehrenbürger der Gemeinde Nebelberg Johann Pfeil bei vollster Gesundheit und geistiger Frische feiern. Im Gasthof Jagawirt gaben sich die Persönlichkeiten von einst und jetzt die Türklinke in die Hand, um den Jubilar zu würdigen.

Johann Pfeil wurde 1939 gleich zu Beginn des 2. Weltkrieges einberufen und überlebte diese schwere Zeit unversehrt. Heimgekommen vom Krieg, galt es den geerbten Hof aufzubauen. Er verweigerte sich aber auch nicht für das Engagement im öffentlichen Leben. So wurde er bereits 1945 in den provisorischen Gemeinderat berufen und bekleidete die Funktion als Vizebürgermeister. 1955 wurde er erstmals zum Bürgermeister gewählt. Das Straßennetz wurde aufgebaut und dies trotz sehr bescheidener finanzieller Mittel. Weitblick bewies Johann Pfeil durch den Bau der Ortswasserleitung ohne die es keine bauliche Entwicklung in Nebelberg gegeben hätte. Neben seinem Amt als Bürgermeister fungierte Johann Pfeil als Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr (1953 – 1957), ÖVP-Obmann (6 Jahre), Gründungsobmann der Turn- und Sportunion Nebelberg, Obmann der Raiffeisenkasse Nebelberg (1945 – 1952), Pfarrgemeinderat, Aufsichtsrat der Raiffeisenbank Kollerschlag und war nach seiner Pensionierung als Funktionär im Seniorenbund tätig.

Für seine Hobbies, die Jagd und Holzverarbeitung im Winter musste ebenso Zeit bleiben, wie auch als „Brautführer“, Vorbeter in kirchlichen Angelegenheiten oder Helfer in Viehnöten. Aus der Ehe mit Gattin Anna entsprangen 10 Kinder. In der Feierstunde skizzierte Sohn Karl (Amtsleiter der Gemeinde Nebelberg) den Lebenslauf mit einem Mundartgedicht, das mit zeitgeschichtlichen Fotoaufnahmen in Form einer PowerPoint-Präsentation unterstützt wurde. Die Laudatio und Festrede hielt Landeshauptmann a.D. und Landesobmann des Seniorenbundes Dr. Josef Ratzenböck, der mit einigen Anektoden aus der politisch aktiven Zeit des Jubilars die zahlreichen Zuhörer fesselte.

Die Festgäste waren sich über das Lebenswerk von Johann Pfeil einig: „Es verdient höchste Hochachtung, dass nach der Gräueln des Hitlerregimes die Ärmel hochgekrempelt wurden und mit bescheidenen Mitteln das Land und die Gemeinde aufgebaut wurde.“ Die musikalische Umrahmung der Feierstunde wurde vom Chor des Seniorenbundes Kollerschlag/Nebelberg unter der Leitung von Lore Hollnsteiner übernommen.

Bürgermeister Otto Pfeil, der gekonnt durchs Programm führte, konnte unter anderem begrüßen: Landeshauptmann a.D. und Landesobmann des Seniorenbundes Dr. Josef Ratzenböck, Landtagsabgeordneten Vbgm. Georg Ecker, die beiden Landtagsabgeordneten a.D. ÖkonR. Franz Leitenbauer und Engelbert Lengauer, Schulinspektor i.R. Professor Fritz Winkler, Pfarrer KsR. Laurenz Neumüller, ÖVP-Obmann und Vizebürgermeister Heinrich Pfoser, Chefinspektor Ignaz Märzinger vom Gendarmeriekommando Rohrbach, Kommandanten der FF Nebelberg, HBI Josef Pfeil, Sportunionobmann Heinrich Pühringer, Ortsbauernobmann Alfred Gabriel, Gemeindearzt Dr. Josef Leitner, Gemeindeamtsleiter Karl Pfeil, Altbürgermeister ÖkonR. Josef Märzinger, Schuldirektor i.R. Alfred Bindeus, Ehrenbürger Gemeindesekretär i.R. Franz Lauß, Seniorenbundobmann Eduard Baumüller, Raika-Geschäftsführer Alois Auzinger und weitere Freunde und Gäste des Jubilars.

 

Quelle: Gemeinde Nebelberg - Heinrich Pfoser, erschienen am 4.3.2005
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