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Herzinfarkt am Baukran...

..lautete die Übungsannahme der Höhensicherungsgruppe der Feuerwehr Rohrbach


Vorbereitungsarbeiten am Baukran für das Abseilen des Patienten
Das Übungsobjekt war ein großer Baukran auf der Baustelle beim Landeskrankenhaus Rohrbach, der mit seiner Höhe für das Kranfahrzeug oder eine Drehleiter nicht erreichbar wäre. Eine Rettung eines Patienten würde sich als schwierig erweisen und auch eine Taubergung mit dem Hubschrauber ist nicht ganz so leicht durchzuführen, da über der Plattform am Kran die Seile der Krananlage gespannt sind. Ein Trupp der Höhensicherungsgruppe bestieg den Baukran und baute das Rollglissgerät (eine Art Flaschenzug) auf. Mit diesem Gerät konnte eine Korbtrage auf den Baukran aufgeseilt und diese dann gemeinsam mit dem Patienten und einem Betreuer wieder abgeseilt werden. Bei der Übungsnachbesprechung wurde festgestellt, dass die Platzverhältnisse auf so einem größeren Kran viel besser sind und und daher die Rettung nicht ganz so schwierig ist, als auf den bisher beübten kleinen Baukränen, wo sich die Kranführerkabine im Gittermasten befindet und durch eine Falltür betreten wird.

 

Quelle: Feuerwehr Rohrbach, erschienen am 15.5.2005
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