Martin Wöss hatte mit 3 Toren maßgeblichen Anteil am wichtigen Sieg gegen Altenfelden. Beim 1 : 0 wurde er ideal freigespielt, das 2 : 0 und das 3 : 1 machte er jeweils aus einem Elfmeter. Beide Elfer wurden nach Foul an ihm gegeben.
Trainereffekt bei Kollerschlag – im ersten Spiel unter Neo-Coach Franz Lanzerstorfer zeigten die Kollerschlager im Auswärtsspiel gegen Altenfelden eine sehr gute Leistung und holten drei wichtige Punkte gegen den Abstieg.
Von Beginn an waren die gut eingestellten Gäste sowohl kämpferisch als auch spielerisch leicht überlegen. In der zweiten Minute hatte Kollerschlag zwar Glück, als Thomas Baumgartner völlig freistehend aus 14 Metern das Tor nicht traf, danach war die Lanzerstorfer-Elf aber im Vorteil. Nach zwei vergebenen Chancen in der ersten Viertelstunde erzielte Martin Wöss in der 18. Minute das verdiente Führungstor für die Gäste. In der Folge blieb Kollerschlag am Drücker und bestimmte das Spiel. Logische Folge war das 2 : 0, das Martin Wöss in der 31. Minute aus einem an ihm verschuldeten Elfmeter erzielte. Kurz vor der Pause hatte Alois Hain die Chance auf das vorentscheidende dritte Tor, er scheiterte jedoch an Tormann Öttl. Im Gegenzug wurde den Heimischen etwa 20 Meter vor dem Tor ein Freistoß zugesprochen. Diesen zirkelte Gerald Riederer ins Kreuzeck und stellte damit auf 1 : 2.
Nach Seitenwechsel übernahm Kollerschlag sofort wieder das Kommando und kam auch schnell zu einem weiteren Treffer. Torschütze war wieder Martin Wöss aus einem Penalty. Auch diesmal ging der Situation ein Foul an Wöss voraus, der Altenfeldner Verteidiger Steininger musste zudem mit Gelb-Rot vorzeitig unter die Dusche. In den darauffolgenden 10 Minuten hätten die Gäste den „Sack zumachen“ müssen. Alois Hain und Christoph Aumüller scheiterten aber jeweils in aussichtsreicher Position. Das vorentscheidende 4 : 1 für die Gäste fiel schließlich in der 70. Minute durch Josef Hutsteiner. Der Oldboy knallte einen Freistoß aus etwa 25 Metern unhaltbar unter die Latte. Drei Minuten später gab es Elfmeter für die Heimmannschaft und Stefan Gattringer verkürzte auf 2 : 4.
In der Schlussviertelstunde mussten die Gäste dem bisher hohen Tempo etwas Tribut zollen. Altenfelden war in dieser Phase trotz numerischer Unterlegenheit gefährlicher, das Anschlusstor wollte aber nicht mehr gelingen. Da auch die Gäste die sich bietenden Konterchancen nicht mehr nutzen konnten, blieb es beim 4 : 2 für Kollerschlag.