Unser Foto zeigt v.l. TSU-Obmann Hannes Nösslböck, Josef Arnezeder, der jahrzehntelang im Verein in vielen Funktionen tätig war und nun im Weinviertel/NÖ wohnt, Alfred Witti, der vor dem Spiel gegen Lichtenberg verabschiedet wurde und SL Herbert Königsdorfer. Bei beiden bedankten sich Obmann und SL für ihre jahrelange Treue zum Verein.
HOFKIRCHEN: Mit einem Treffer und einem Kantersieg verabschiedete sich der langjährige Kapitän und Mannschaftsstütze Alfred Witti von den Hofkirchnern. Er hängt nach rund 20 Jahren Kampfmannschaft seine Fußballschuhe an den berühmten Nagel.
Nach dem (unnötigen) Umfaller der Vorwoche feierten die Hofkirchner zum Abschluss einen Kantersieg. Vor Seitenwechsel konnte die Überlegenheit noch nicht in Tore umgemünzt werden, einige gute Chancen wurden vergeben, ein Lattenschuss war die einzige Ausbeute. Die Gäste gingen aus einem Konter sogar in Führung (26.) und hätten kurz vor der Pause beinahe das 0:2 erzielt.
Was die Schürz-Schützlinge nach Seitenwechsel auf den Rasen „zauberten“, war allererste Marke. Sie steigerten sich in einen wahren Spielrausch und machten von der 46. bis zur 70. Minute in nur 25 Minuten aus einem 0:1 ein 6:1, wobei es in der 46., 50., 55., 57., 67. und 70. Minute im Gehäuse der Gäste klingelte!
Zur Pause ließ sich Mario Zeller, der verletzungsbedingt seine Karriere bereits beendet hatte, einwechseln, da er mit seinem langjährigen Weggefährten Alfred Witti noch einmal in der „Ersten“ kicken wollte und erzielte selbst einen Doppelpack! Vom Anstoß weg glichen die Hausherren mit dem 1. Angriff nach Seitenwechsel die Führung der Gäste aus, nur wenig später gingen sie selbst in Führung. Angetrieben von den beiden Spielmachern Joe Kehrer und Petr Hruska steigerten sich die Hofkirchner in der Folge in einen wahren Spielrausch und degradierten die Gäste zu Stadisten. In seinem letzten Spiel war es Alfred (Fredi) Witti vorbehalten, mit seinem Tor das halbe Dutzend voll zu machen und den Endstand zu fixieren. Nach dem 6:1 schalteten die Hausherren einen Gang zurück.
Trotz dieses Sieges verfehlten die Hofkirchner den von Sektionsleiter Königsdorfer im Winter vorgegebenen „Top-Fünf-Platz“ knapp, zu viele Punkte wurden (vor allem im Herbst) leichtfertig verschenkt. Die Steigerung im Frühjahr war unverkennbar und sehr wesentlich auf die Rückkehr von Joe Kehrer aus Rohrbach zurückzuführen.
Tore: Daniel Fuchs (2), Mario Zeller (2), Joe Kehrer, Alfred Witti; Thomas Weberndorfer.
400 - Schiri: Schmolz.
Res.: 5:1