BEZIRK: Der Bezirksobmann des ÖAAB Wilfried Kellermann nimmt die jüngste Veröffentlichung der Arbeitslosenrate äußerst erfreut auf: Der Bezirk Rohrbach weist mit 2,1 Prozent die niedrigste Arbeitslosenquote aller Bezirke Österreichs auf! „Diese sehr erfreuliche Entwicklung beweißt einmal mehr, dass die Rohrbacher und Rohrbacherinnen ihren Ruf als sehr motivierte und fähige Arbeitskräfte gerecht werden.“ resümiert Wilfried Kellermann. Jedoch wird diese extrem niedrige Arbeitslosenquote wird mit einem im Österreich-Vergleich zu den höchsten gehörenden Pendleranteil von mehr als 35 Prozent Auspendleranteil „erkauft“. Das geduldige Engagement der Pendler muss jedoch endlich belohnt werden, für diese Pendler müssen Erleichterungen geschaffen werden.
Der Bezirksvorstand des ÖAAB fordert daher:
1. Raschestmögliche Verwirklichung des Linzer Westring mit einer 4. Linzer Donaubrücke.
„Der geplante Westring bringt bedeutende Entlastungen für die Pendler. Das Obere Mühlviertel muss verkehrsmäßig noch besser erreichbar werden, auch um neue Betriebe anzusiedeln!“ erklärt der Bezirksobmann.
2. Sofortige und kurzfristige Verbesserungen bei Stadteinfahrt Linz
„Es gäbe einige Kleinigkeiten, welche die Verkehrssituation bei der Stadteinfahrt Linz durchaus erträglicher gestalten könnte“ so Wilfried Kellermann
3. Ausbau öffentlicher Verkehr, vor allem der Mühlkreisbahn
„Das Verkehrskonzept des Bezirks Rohrbach orientiert sich stark an der Mühlkreisbahn, in diesem Konzept ist sogar ein Ausbau und ein Betrieb im 1-Stunden-Takt vorgesehen.“ erklärt der Bezirksobmann.
4. Weiterer Ausbau der Straßeninfrastruktur im Bezirk
„Vor allem im Bereich der Umfahrungen ist noch ein großer Aufholbedarf im Bezirk vorhanden. Arnreit, Getzing, Schlägl, etc. sind nur ein paar Beispiele für die weitere Absicherung des ländlichen Raumes“ stellt Wilfried Kellermann klar.
5. Erhöhung des Kilometergeldes auf mind. 40 Cent pro Kilometer
„Angesichts der derzeitigen Spritpreise ist eine Erhöhung des Kilometergeldes von derzeit 0,365 Euro auf mindestens 0,4 Euro dringend notwendig. Seit beinahe 10 Jahren wurde dieser Betrag nicht mehr angepasst“ so der Bezirksobmann.