ULRICHSBERG. Die Böhmerwaldmesse hat sich in den vergangenen Jahren zu einer der bedeutendsten Veranstaltungen im Mühlviertel entwickelt. Mittlerweile ist sie am Messehimmel ein ganz großer Stern.
Die Hallen auf dem Firmengelände der Baufirma Resch sind ausgebucht. 130 Aussteller aus der Dreiländerregion Österreich, Deutschland, Tschechien präsentieren noch bis Sonntag ihr vielfältiges Angebot. "Wir rechnen, dass wir an diesem Wochenende die Schallmauer der 30.000 Besucher durchbrechen", sagte Cheforganisator Josef Thaller im OÖN-Gespräch nach dem ersten Messetag. Ein großer Pluspunkt der Böhmerwaldmesse ist das Festgelände. Auf mehr als 40.000 Quadratmetern können die Besucher bummeln, sich über die Neuheiten der heimischen Betriebe informieren oder es sich im Vergnügungspark oder im Festzelt gut gehen lassen.
"Wir wollen eine Familienfreundliche Messe sein. Es sollen sich alle leisten können, die Veranstaltung zu besuchen, um mit der Familie einen schönen Tag in Ulrichsberg zu erleben", erklärt Thaller die Philosophie "seiner" Messe. Kostenlose Parkplätze, ein abwechslungsreiches Programm, entsprechende Serviceleistungen, normale Konsumationspreise gab es schon bei den vergangenen Auflagen der Böhmerwaldmesse.
Der große Wurf in Sachen Verbraucherfreundlichkeit gelang den Veranstaltern heuer mit der Entscheidung, generell freien Eintritt zu gewähren. Nicht nur die Wirtschaftsschau und die Vorträge tasgsüber sind frei zugänglich, sondern auch die Konzerte und Veranstaltungen abends. "Möglich wird das, weil mehr als 400 freiwillige Helfer aus den Vereinen mitarbeiten und uns die Ulrichsberger Wirtschaft und einige Sponsoren tatkräftig unterstützen", erklärt Thaller. "Ein besonderes Dankeschön gilt allen Ausstellern, den Grundbesitzern, der Firma Brüder Resch, den Sponsoren Neuburger, Dahl, Renault Krendel, Bäckerei Bindl, Sareno, dem Raiffeisen-Club, den Oberösterreichischen Nachrichten, der Gemeinde Ulrichsberg und dem Land Oberösterreich", sagte Thaller. "Ohne diese gute Zusammenarbeit würde es nicht gehen", ist er sicher. Einem Wunsch vieler Aussteller und Besucher kam Thaller nach, indem die Eröffnungsfeier gestern, Freitag, erst um 13 Uhr stattfand. Dafür blieben die Messehallen bis 20 Uhr offen. Heute, Samstag, schließen die Hallen um 19 Uhr und morgen um 18 Uhr. Zufrieden mit dem ersten Messetag sind nicht nur die Veranstalter, sondern auch die Aussteller. "Der freie Eintritt sei ein Meilenstein in der Messegeschichte. Nicht nur die Besucher profitieren, sondern vor allem auch die Aussteller", war gestern als Grundtenor der heimischen Firmen zu hören.
~Wir rechnen damit, dass wir die 30.000-
Besucher-Schallmauer durchbrechen.~
Josef Thaller
Organisationschef