In der Vorwoche beim Sieg gegen Altenfelden waren die Legionäre aus Tschechien noch die gefeierten Helden in Kollerschlag, in St. Peter mussten sowohl Miroslav Kolacek als auch Tormann Milan Randl bereits in der ersten Halbzeit verletzungsbedingt vom Feld. Die Kollerschlager hoffen nun auf eine schnelle Genesung des Duos.
Der Aufsteiger begann stark und hatte von Beginn an die besseren Chancen. Schon nach wenigen Minuten bewahrte die Stange die Gäste vor einem frühen Rückstand. Kollerschlag erfing sich nur langsam und konnte in der Offensive nur wenige Akzente setzen. St. Peter dagegen war immer wieder gefährlich und hatte Pech, als Thomas Lanzerstorfer in der 20. Minute auf der Linie das 1 : 0 verhinderte. In der 25. Minute musste Kollerschlags Legionär Kolacek mit einer Oberschenkelverletzung ausgewechselt werden. Gleich darauf starteten die Heimischen einen schönen Spielzug, den Christoph Neumüller nach idealem Zuspiel von Andreas Kitzberger zum 1 : 0 verwertete. Nur 4 Minuten später konnten die Heimischen erneut jubeln – Martin Eckerstorfer war nach einem Missverständnis zwischen Gerhard Krenn und Tormann Randl zur Stelle und netzte zum 2 : 0 ein. In der 36. Minute musste Milan Randl verletzungsbedingt vom Feld und weil Thomas Friedl berufsbedingt verhindert war, feierte Dieter Löffler ein Comeback in der Ersten.
Nach Seitenwechsel bäumte sich Kollerschlag noch einmal auf und bestimmte das Spiel, große Chancen blieben allerdings Mangelware. Die Heimischen waren im Konter immer wieder brandgefährlich und nutzten in der 73. Minute einen dieser schnellen Gegenangriffe zum entscheidenden 3 : 0 – Torschütze Günther Höller. In der 87. Minute erzielte Markus Rauscher noch den Ehrentreffer für Kollerschlag.
Aufgrund der langen Verletztenliste (Alois Hain, Heinz Höglinger, Michael Pfleger, Milan Randl und Miroslav Kolacek) läuten in Kollerschlag schön langsam die Alarmglocken. Die Zusammenstellung einer schlagkräftigen Reservemannschaft ist praktisch unmöglich und auch für die Kampfmannschaft gehen die Alternativen schön langsam aus. Bis zum Derby gegen Sarleinsbach am kommenden Sonntag, 28.8.2005, Spielbeginn 16 Uhr, wird sich an der Situation wohl nicht sehr viel ändern, dennoch wollen die Lanzerstorfer-Schützlinge zu Hause auf jeden Fall ungeschlagen bleiben.