Naarn begann stark und hatte bereits in der 2. Spielminute durch Maroti die erste Chance. In weiterer Folge dominierte die Heimmannschaft das Spiel ohne aber zu weiteren echten Torchancen zu kommen; Rohrbach/Berg kontrollierte das Spiel und zeigte sich als eher ungefährlich. In der 60. Minute hatten die Zuschauer den Torschrei schon auf den Lippen, doch Huber überhob nicht nur Torhüter Kerl sondern auch das Tor.
Ab der 67. Minute musste Rohrbach/Berg – so wie in der Vorwoche – mit 10 Mann auskommen; Christoph Homolka sah für ein dummes Foul an der Mittellinie die zweite gelbe Karte in diesem Spiel – somit gelb/rot.
In der 80. Minute konnte sich der Rohrbacher Torhüter Daniel „Kely“ Kerl bei einem schön geschossenen Freistoss auszeichnen.
Und als eigentlich niemand mehr mit einem Tor rechnete, fiel zur Überraschung aller der Siegestreffer für die Union Wohnpoint Rohrbach/Berg.
88. Minute – Eckball von der rechten Seite – Matthäus Leibetseder flankt den Ball herein – Christian Eisschiel köpft vor das Tor und Dominik Tauber von der Union Naarn köpft bei einem missglückten Abwehrversuch seinen Mitspieler Christian Stelzer an und von diesem geht der Ball ins Tor. Damit war der Spielverlauf auf den Kopf gestellt – Naarn hatte auch nichts mehr zuzusetzen und auch die durch den Schiri eingeräumte nicht nachvollziehbare Nachspielzeit von 5 Minute gab dem Ergebnis keine Wendung mehr.
Rohrbach/Berg hat damit weiter eine „weiße Weste“ und empfängt am Samstag, 10.9.2005 ab 16.00 Uhr mit SV Freistadt einen Titelkandidaten – somit ist in diesem Spiel wieder für Hochspannung gesorgt.
Unter den Zuschauern in Naarn befand sich auch der Ex-Rohrbacher Manuel Engleder, der sich am Vortag beim ersten Meisterschaftserfolg für die Vienna gegen Parndorf zwar ein blaues Auge einhandelte, aber zu den besten Spielern zählte und sich bereits einen Stammplatz in der Kampfmannschaft gesichert hat.
Rohrbach, am 5. September 2005
Josef Kneidinger, Pressereferent der Union Wohnpoint Rohrbach/Berg