Vor einer tollen Zuschauerkulisse (über 400 Zuschauer) ging die favorisierte Heimmannschaft bereits nach 5 Minuten in Führung. Nach einem abgefälschten Schuss von Nösslböck sprang der Ball zum freistehenden Severin Neudorfer und dieser ließ sich die Chance nicht entgehen. Kollerschlag agierte aber keineswegs geschockt und übernahm immer mehr das Kommando. Vor allem im Mittelfeld hatten die Gäste ein klares Übergewicht und kamen deshalb auch vermehrt zu Chancen. In der 20. Minute setzte sich Martin Wöss gegen seinen unmittelbaren Gegenspieler durch und zog aus halblinker Position ab. Sein Schuss passte genau ins Kreuzeck und es stand 1 : 1. Kurz vor der Pause erkämpfte sich Miroslav Kolacek den Ball und flankte zum freistehenden Wöss. Dieser verfehlte aber das Leder und so blieb es beim Unentschieden.
Gleich nach Seitenwechsel durften die zahlreichen Kollerschlager Fans den Führungstreffer ihrer Mannschaft bejubeln. Martin Wöss kam an der Strafraumgrenze an den Ball und schoss mit links ins lange Eck. Torhüter Martin Reisinger hatte keine Chance und die Gäste waren verdientermaßen in Führung. In der Folge versuchte Peilstein das Spiel noch zu drehen, Kollerschlag war aber an diesem Tag einfach zu stark. Die Verteidigung hatte die schnellen Stürmer der Heimischen immer gut im Griff und wenn diese dann doch zu Chancen kamen, war Tormann Milan Randl zur Stelle. In der 70. Minute erzielte Gabriel Molski das entscheidende 3 : 1 für die Gäste. Nach einem Gestocher im Peilsteiner Strafraum war der 18-jährige Youngster zur Stelle und erzielte sein erstes Meisterschaftstor für Kollerschlag.
In der Schlussphase wurde es teilweise hektisch, was vor allem auf einige unverständliche Schiripfiffe zurückzuführen war. Kurz vor Schluss gab es Elferalarm, doch der Schiri ließ nach einem Foul von Kraml an Miroslav Kolacek weiterspielen. Schließlich blieb es beim 3 : 1 für Kollerschlag.
In der nächsten Runde (Sonntag, 25.9.2005, Spielbeginn 16 Uhr) treffen die Lanzerstorfer-Schützlinge auf Haibach. Nachdem die Haibacher erst 4 Punkte auf dem Konto haben, sind die Kollerschlager natürlich zu favorisieren. Das waren sie aber auch beim letzten Heimspiel gegen Öpping und wir alle wissen, wie dieses Spiel ausgegangen ist. Gegen Haibach sollte aber kein Umfaller passieren, wenn man in der vorderen Tabellenhälfte bleiben möchte.