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Hofkirchen – Stroheim 0 : 3 (0:2)

Heimdebakel nach katastrophaler Leistung - In dieser Form ist Hofkirchen Abstiegskandidat

HOFKIRCHEN: Nach katastrophaler Leistung mussten die Hausherrn ein 0:3-Heimdebakel hinnehmen. Wenn man die wenigen Chancen nicht nutzt und solche Tore kassiert, eine logische Folge. In der stark ersatzgeschwächten Hofkirchner Mannschaft fehlte der gesperrte Spielmacher Joe Kehrer an allen Ecken und Enden. Der tschechische Legionär Petr Ruska war zwar der stärkste Spieler, konnte aber auch keine Linie ins Spiel bringen. Die Gäste siegten in einem äußerst schwachen Spiel zwar nicht unverdient, wohl aber zu hoch.

Gleich zu Beginn kam die schwache heimische Verteidigung auf dem nassen Rasen ins Schwimmen und die Gäste zu zwei unverhofften Chancen (4., 5.). Bei ihrem Führungstreffer versenkte der junge Martin Raab die Flanke eines Gästespielers ins eigene Tor (18.). Nur 8 Minuten später ein neuerlicher, grober Schnitzer in der löchrigen Abwehr, Christoph Hoffmann ließ sich diese Chance nicht entgehen - 0:2.

Etwas aggressiver und aktiver kamen die Hausherren nach Seitenwechsel aus der Kabine, doch diese Drangperiode brachte nichts ein, die Gäste scheiterten bei einem Konter mit einem Lattenschuss (58.). Dann vergaben die Gastgeber durch Roland Mairhofer (66.) und Roland Lindorfer (75.) zwei "Sitzer". Die Hofkirchner setzten nun alles auf eine Karte, das ersehnte Anschlusstor wollte jedoch nicht gelingen. So kam es, wie es kommen musste: den Gästen gelang in der 90. Minute durch Markus Breuer sogar noch das 3:0. In dieser Form ist Hofkirchen ein Abstiegskandidat.

Tore: Martin Raab (Eigentor), Christoph Hoffmann, Markus Breuer.
200 - Schiri: Deisenhamer.
Res.: 1:4

 

Quelle: TSU Hofkirchen i.M. - Rupert Höglinger, erschienen am 3.10.2005
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