Regionales-Vermischtes
 |
Vorbereitung für den Ernstfall

Acht Feuerwehren übten gemeinsam in Altenhof
Die Einsatzkräfte beim Bergen von Verletzten beim Verkehrsunfall
Foto: Josef Froschauer
Eine von der FF Altenhof organisierte und geplante Großübung fand vergangenen Samstag in der Ortschaft Hochhaus statt.
Übungsannahme war ein Sägewerksbrand mit vermissten Arbeitern sowie ein Verkehrsunfall aufgrund des Brandes mit zwei Schwerverletzten.
Nach einer sorgfältigen Lageerkundung wurde vom Einsatzleiter HBI Erwin Froschauer Alarmstufe 2 ausgelöst sowie das Rote Kreuz und der Gemeindearzt Dr. Fegerl verständigt. Von den Feuerwehren Karlsbach und Amesedt sind Versorgungsleitungen zum Brandobjekt verlegt worden. FF Altenhof und Pfarrkirchen waren zur Brandbekämpfung eingeteilt. Die nachrückenden Feuerwehren Neustift – Oberkappel – Putzleinsdorf und Hofkirchen waren zur Unterstützung bei der Brandbekämpfung eingesetzt und wurden auch für den technischen Teil bei der Übung eingesetzt. Da gleichzeitig auch das Objekt der Transportfirma Neumüller gefährdet war, mussten die Kameraden von der FF Neustift, Tankstelle und Gaslager schützen und sichern.
Zum gleichzeitigen Verkehrsunfall wurden FF Hofkirchen und FF Pfarrkirchen mit Bergescheren und Spreitzern an die Unfallstelle verlegt.
Hervorragende Arbeit leisteten die eingesetzten Atemschutztrupps und Feuerwehrsanitäter, diese meisterten in professioneller Art die Verletztenbergung und deren Versorgung.
Das Rote Kreuz Hofkirchen mit Dr. Fegerl meisterte den Massenanfall von Verletzten bravourös.
Lotsendienst, Einsatzleitstellen und Einsatzleiter HBI Froschauer hatte die eingesetzten 10 Fahrzeuge und 89 Mann stets unter Kontrolle und waren Herr der Lage. Als Draufgabe stand dann ein vorbereitetes Auto tatsächlich in Vollbrand.
Diese Übung brauchte aber auch eine entsprechende Vorbereitung, die meisterhaft von AW Bernd Froschauer und BI Christian Hintringer durchgeführt wurde.
Bei der abschließenden Übungsbesprechung würdigten Bgm. Johann Moser und Abschn. Kdt. BR Ewald Mairhofer, sowie leitender Arzt Dr. Fergerl die Leistungen und das Engagement aller Beteiligten und betonten die Sinnhaftigtkeit dieser Übung.
Abschließend darf angemerkt werden, dass sich auch kleine Feuerwehren trauen dürfen, solche großen Übungen durchzuführen.
Quelle: Josef Froschauer; AFK Lembach, erschienen am 11.10.2005
Der Artikel wurde 836 mal gelesen
|
|
|