ROHRBACH: Nach einem weiteren Trainingswochenende in Linz wurde nun der endgültige
10-Mann-Kader für die 2. Faustball-Jugend-Weltmeisterschaft in LLANQUIHE
(Chile) festgelegt. Mit dabei ist auch der Rohrbacher Faustballer Klaus
Thaller, der sich schon bei den letzten beiden Jugend-Europameisterschaften
als sehr verlässlicher Abwehrspieler auszeichnete. Er wird sich am 27.
Dezember 2005 mit dem österreichischen Jugendteam nach Chile aufmachen, um
dort die Goldmedaille nach Österreich zu holen. Vor der WM wird noch das
Internationale Jugendlager der IFA (International Fistball Association)
veranstaltet, um sich in dieser Woche an die dortige Höhenlage und an das
dort herrschende Klima zu gewöhnen.
Auch bei dem weiblichen Jugendteam sind noch zwei Rohrbacherinnen heiß im
Rennen. Zuspielerin Stephanie Lang und Angreiferin Doris Schlechtl kämpfen
von 28. Okt. 2005 - 01. Nov. 2005 beim Trainingslager in Bozen um ein fixes
Leibchen für Chile.
Teamkader für die WM in Chile steht
(Bericht von ÖFBB – Pressereferat Herren
Stefan Gruber )
Anfang Jänner 2006 findet die U18 Weltmeisterschaft männlich und weiblich im
südamerikanischen Chile statt. Dieses Wochenende nominierte Teamchef
Winfried Kronsteiner mit seinem Co Michael Bachl in Linz aus 16 jungen
Burschen den 10 Mann-Kader.
Das Trainingswochenende in Linz Urfahr war für die Jugendlichen die letzte
Chance, auf den Chilezug aufzuspringen. An beiden Tagen wurde mit großem
Einsatz um die 10 Tickets gekämpft. Auch die Fitness wurde mit durch einen
abschließenden 5.000 Meter Lauf noch einmal getestet. Schließlich hatte das
Duo Kronsteiner/Bachl die Qual der Wahl, die Mannschaft für die 2.
Weltmeisterschaft der Jugend zu nominieren.
Die derzeit wahrscheinlich beste U18 Mannschaft in Österreich Union Schick
Freistadt stellt mit vier Spielern das größte Kontingent. Gleich 9 von den
10 Nominierten kommen aus der Faustballhochburg Oberösterreich.
Verbandstrainer Martin Weiß: „Man sieht hier, wie im Ballungsraum
Oberösterreich im Nachwuchs gut gearbeitet wird, hier sind Topleute im
Betreuerstab. Für mich heißt es jetzt, die Angreifer auf Vordermann zu
bringen. Gott sei Dank sind drei der vier Leute innerhalb von wenigen
Kilometern zuhause.“
Die intensive Vorbereitung geht jetzt für alle Beteiligten in die Endphase.
Zwei Wochenendtrainings und zahlreiche Schwerpunkteinheiten mit
Verbandstrainer Martin Weiß stehen bis zum Abflug auf dem Programm. Trainer
Winfried Kronsteiner: „Es war verdammt hart, den Kader zu nominieren. Seit
über einem halben Jahr trainieren alle beinhart. Dann sechs Leuten sagen,
dass es nicht gereicht hat tut mir selber auch weh.“