NEBELBERG. Das Friedenslicht aus Bethlehem ist kein magisches Symbol, das den Frieden herbeizaubern kann. Es erinnert vielmehr daran, dass sich die Menschen für den Frieden einsetzen müssen, dass alle aufgefordert sind, in ihrem Bereich und in ihrem Leben Frieden zu schaffen. So wie die kleine Flamme millionenfach von Kerze zu Kerze, von Hand zu Hand weiter gegeben wird, so muss auch der Friede von Mensch zu Mensch wachsen. So wie sich das Licht der kleinen Flamme durch ein Zeichen der Zuneigung ausbreitet, kann auch der Friede verbreitet werden.
Kinder bringen das Licht
Ein Kind aus Oberösterreich hat das Friedenslicht in der Geburtsgrotte in Betlehem abgeholt und per Flugzeug nach Linz gebracht. Von Oberösterreich aus wird das leuchtende Weihnachtssymbol in 25 Ländern Europas verteilt und am 24. Dezember von Millionen Menschen als Zeichen des Weihnachtsfriedens geholt, weitergegeben und behütet. In Nebelberg bringen die jungen Vereinsmitglieder der Sportunion Nebelberg am Heiligen Abend ab 10 Uhr das Friedenslicht in jedes Haus der Gemeinde.