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Naßschnee sorgte für großflächige Stromausfälle

Bis zu 15.000 Haushalte ohne Strom - Mühlviertel, Innviertel und Ennstal besonders betroffen - fast alle Haushalte wieder am Netz.

BEZIRK: Die außergewöhnlich großen Nassschneemengen, die in den vergangenen 24 Stunden gefallen sind, haben zu verbreiteten Stromausfällen in großen Teilen des Versorgungsgebietes der Energie AG geführt. Dienstag Vormittag waren bis zu 15.000 Haushalte ohne Strom. Gegen Nachmittag entspannte sich die Lage, da der Schneefall schwächer wurde. Mit Stand von 15:00 Uhr waren noch etwa 4.000 Haushalte stromlos. Bis zum Einbruch der Dunkelheit wird die Stromversorgung wieder flächendeckend hergestellt sein.

Besonders betroffen waren das obere Mühlviertel, das Innviertel und das Ennstal. Bis zu 200 Mitarbeiter der Energie AG waren im Einsatz, um die Störungen zu beheben. Wegen der akuten Gefahr für die Netzmonteure durch umstürzende Bäume konnten einige Leitungen nicht repariert werden. An diesen Stellen kamen Notstromaggregate zum Einsatz. Von den Stromausfällen betroffen ist vor allem das Mittelspannungs- (30KV) und Niederspannungsnetz (400 Volt).

Insgesamt ist das Stromnetz der Energie AG etwa 29.000 Kilometer lang. Rund 420.000 Kunden sind an das Netz angeschlossen.

Strom-Ringleitungen schützen vor längeren Stromausfällen

Als besonders wichtig hat sich bei den jüngsten Stromausfällen die Versorgung von Siedlungs- und Gewerbegebieten durch jeweils mindestens zwei Mittelspannungsleitungen erwiesen. Dadurch kann ein vom Stromausfall betroffenes Versorgungsgebiet mit einer zweiten Leitung durch einen sogenannten Ringschluss weiterversorgt werden. Auch die Versorgung größerer Regionen durch Hochspannungsleitungen (110 KV) trägt deutlich zur Versorgungssicherheit bei. Versorgungssicherheit muss auch weiterhin Priorität haben

Nur Dank der großen personellen und materiellen Reserven und durch den hervorragenden technischen Standard der Anlagen im Netz kann der im europäischen Vergleich ausgezeichnete Standard der Versorgungssicherheit gewährleistet werden. Eine weitere deutliche Ausdünnung der Ressourcen durch weitere Netztarifsenkungen wäre nicht mehr zu vertreten. Insgesamt wurden in den vergangenen zwei Jahren die Netztarife um rund ein Viertel gesenkt. Weitere Senkungen könnten sich in den nächsten Jahren direkt in Form von längeren Stromausfallszeiten bemerkbar machen.

Fast alle Haushalte wieder am Netz - 04.01.2006

Deutlich entspannt hat sich die Wetterlage in der Nacht zum Mittwoch. Damit konnte für die meisten Haushalte im Netzgebiet der Energie AG die Stromversorgung wieder hergestellt werden. Die Netzmonteure waren die ganze Nacht im Einsatz, um Schäden an den Stromleitungen zu beheben und umgestürzte Bäume aus den Leitungsbereichen zu räumen. An besonders unzugänglichen Stellen vor allem im Salzkammergut mussten in den Nachstunden die Arbeiten aus Sicherheitsgründen unterbrochen werden. Hier war besonders betroffen die Region um Traunkirchen und Ebensee, da die Mittelspannungsleitung über den Sonnstein an mehreren Stellen durch umstürzende Bäume unterbrochen wurde. Allerdings entspannt sich auch in diesen Gebieten die Situation.

Insgesamt waren am Mittwoch Früh rund 1.500 Haushalte ohne Strom. Laufend gehen Stationen wieder ans Netz, sodass gegen Mittag, sofern die Schneefälle nicht andauern, alle Haushalte wieder mit Strom versorgt sein werden.

 

Quelle: Energie AG, erschienen am 4.1.2006
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