Es ist etwas besonderes, wenn die Donau ganz zufriert. Sonst gäb's ja nicht so viele Geschichten darüber. Zum Beispiel über den Huber Toni, den Fährmann, der immer als erster mit einer langen Stange über's Eis ging, damals, als es die Brücke noch nicht gab. Und es hat auch Winter gegeben, da sind sie mit dem Auto über's Eis gefahren.
In den letzten Tagen zog es immer weiter Flussaufwärts, das Klingeln und Rauschen, wie tausend Glöckchen, wenn die Eisschollen aufeinander rutschen. Nun ist es still geworden auf der Donau.
Auch die Via Donau (ehemalige Strombauverwaltung) berichtet von einem "Jahrzehnt-Eis auf der Donau": http://www.via-donau.at/index.php?id=130&L=0&n=1107