Schneeschaufeln, Versorgung der Einsatzkräfte mit Tee und Getränken, Sicherung der eigenen Gebäude und Vollbesetzung aller Fahrzeuge und Ortsstellen. Das waren die Hauptaufgaben, die das Rote Kreuz im Bezirk Rohrbach an diesem Wochenende zu bewältigen hatte.
Insgesamt 228 Mitarbeiter waren 1200 Stunden zusätzlich zum normalen Betrieb im Einsatz um das Schneechaos zu bewältigen. An die Feuerwehren und das Bundesheer wurden über 400 Liter Tee und andere Getränke ausgeschenkt. Dem Bundesheer wurden 100 Feldbetten und Decken für die Unterbringung der Mannschaften zur Verfügung gestellt.
Wo Kapazitäten frei waren halfen die Rot-Kreuzler den Feuerwehren beim Schneeschaufeln. Das Bezirksrettungskommando war ebenfalls rund um die Uhr besetzt um die Einsätze gemeinsam mit der Bezirksleitstelle und in Zusammenarbeit mit der behördlichen Einsatzleitung der Bezirkshauptmannschaft Rohrbach zu koordinieren.
Bis Sonntag abend waren 13 Unfälle im Zusammenhang mit den Schneeräumarbeiten zu verzeichnen. Leider war dabei bereits am Donnerstag ein Todesfall in der Gemeinde Julbach zu beklagen.
Nachdem sich die Lage im Laufe des Sonntags beruhigt hat, wurde nach Rücksprache mit der Bezirkshauptmannschaft Rohrbach der Katastropheneinsatz beendet und wieder auf Normalbetrieb umgestellt.
„Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben großartiges geleistet. Wir haben wiederum bewiesen für den Ernstfall gerüstet zu sein. Ohne die Mitarbeit unserer Freiwilligen wäre das nicht möglich. Danke für die geleistete Arbeit.„ so Bezirkssrettungskommandant Johannes Raab abschließend.