Achtung: die ReSI Plattform wurde mit Ende 2018 geschlossen. Hier klicken fuer mehr Informationen.

    Diese Seite dient nur mehr als Archiv für die Beitraege die in den letzten 22 Jahren gesammelt wurden.


ReSI Regionales Informationssystem
 NACHRICHTEN

ReSI Startseite
Regionales
Vermischtes
Leute
Sport
Kino
Was ist los?
Wirtschaft

Umwelt

Meist Gelesen
Meist Kommentiert
Meist Bewertet

Alte und neue News
im Archiv suchen.

 SERVICES

Aktuelles Wetter
Livebilder

 VEREIN ReSI

Infos über ReSI

  WICHTIGE LINKS

Wirtschaft
Tourismus
Vereine
Kultur


Mediathek
Nachhaltigkeit

Mitfahrbörse
fahrgemeinsam.at

Regionales-Vermischtes
Lembacher Radiatorenwerke

40 Arbeitsplätze stehen auf dem Spiel

Von Susanne Geyer

LEMBACH. "Die Lembacher Radiatorenwerke sind ein Betrieb mit 100-prozentiger österreichischer Wertschöpfung", betont Betriebsleiter Siegfried Meisinger (42). Deshalb versteht er nicht, weshalb sich bis jetzt kein Politiker der Region oder so genannte Vertreter der Arbeiter gegen die Schließung dieser Firma eingesetzt haben.

Bereits im Jahr 1999 hat die Firma Lembacher Radiatorenwerke in wirtschaftlichen Stückzahlen Heizkörper produziert. Trotz positiver Entwicklungen haben die Altlasten der Vorjahre das Unternehmen erdrückt. Das Werk musste mit 31. Jänner Konkurs anmelden. Auf Pachtbasis wurde versucht, das Unternehmen zu retten - offenbar vergeblich: Seit 30. April steht die Firma Lembacher Radiatorenwerke kurz vor dem Aus.

"Unsere 40 Arbeiter sind alle aus der Umgebung. Sie beleben die Wirtschaft im Ort und sorgen für Leben in den Regionen. Teilweise haben wir auch Mitarbeiter ohne Auto, dafür aber mit Kindern. Bei einer Schließung des Betriebes würden diese Mitarbeiter unter die Armutsgrenze fallen", betont Siegfried Meisinger: "Jahrelang haben entscheidende Fehler mit finanziellen Folgen keine Rolle gespielt, jetzt wird mit allen Mitteln versucht, den einzigen ehrlichen Interessenten mit seinem Partner unter Druck zu setzen. Die finanziellen Forderungen seitens der Hausbank und des Masseverwalters sind eindeutig überhöht und es zeigt sich ganz klar, dass kein Interesse besteht, die Arbeitsplätze zu erhalten. Wichtig ist jedem einzelnen nur der persönliche Erfolg, die Schicksale und Folgen für uns Arbeiter scheinen völlig egal."

Hohe Exportquote

Die Firma Lembacher Radiatorenwerke hat sich im Ausland einen sehr guten Namen gemacht, was der hohe Exportanteil von 80 Prozent beweist. Österreichische Qualität mit guten Mitarbeitern wird überall geschätzt. "Damit die Lembacher Radiatorenwerke als gesundes Unternehmen weitergeführt werden können, brauchen wir politische Rahmenbedingungen, die dafür sorgen, dass auch österreichische Firmen konkurrenzfähig bleiben können. Bei Ausschreibungen in der Region dürfen einzelne Firmen nicht ausgegrenzt werden", kritisiert Betriebsleiter Siegfried Meisinger.

 

Quelle: Bezirksmagazin, erschienen am 19.5.2001
Der Artikel wurde 334 mal gelesen   


SCHLAGZEILEN

 

© Regionales Informationssystem www.ReSI.at, ZVR-Zahl: 555296147