ST.MARTIN: 1500 Aktiv- und 1300 Jugendgruppen stellten sich der Herausforderung Landesbewerb 2006 in Marchtrenk. Und als erfolgreichste Feuerwehr stand zum Schluss die FF St. Martin im Mühlkreis da. Bei den Erwachsenen konnten 2 Siege und ein dritter Platz eingefahren werden, die Jugend erreichte zwei hervorragende zweite Plätze!
Zwischen 1994 und 1997 wurde bei den Aktivgruppen ja schon 4mal der Landesbewerb gewonnen. Dann war man nie schlechter als dritter. Der Sieg aber wollte einfach nicht gelingen. Umso größer ist also jetzt die Freude, konnte doch gleich ein Sieg in Bronze und Silber, also zwei Klassen erreicht werden. Die erfolgreiche Gruppe lief in der Besetzung: Siegfried Kehrer, Leopold Pühringer, Christian Kaimberger, Josef Kleebauer, Peter Kleebauer, Josef Kepplinger, Markus Gierlinger, Herbert Lanzersdorfer, Wolfgang Hofer und August Bogendorfer; Betreuer: Franz Kaineder. Der Grundstein zum Sieg wurde sicher im Löschangriff gelegt, ein fulminanter Staffellauf bedeutete aber die Krönung.
Verstärkt wurde der Erfolg in Bronze noch durch die Plätze 3 und 15 zwei weiterer Gruppen aus St. Martin. Die drittplazierte Gruppe hatte den Sieg auch schon vor Augen. Der Löschangriff wurde zwar sensationell begonnen, zum Schluss verwehrten aber kleinere Schwierigkeiten den Triumpf. Deshalb blieb schließlich „nur“ der 3. Platz. Sensationell auch die Gruppe, die 15. wurde. Es war nämlich die erste Bewerbssaison dieser jungen Männer. Das hat in Österreich wohl noch niemand erreicht – in der ersten Saison mitten in die landesweite Spitze gelaufen.
Die Jugendgruppe in der Besetzung Gerald Eckerstorfer, Bernhard Rechberger, Lukas Rammelmüller, Suwat Phakdeenok, Daniel Erlinger, Rainer Kaineder, Thomas Oberpeilsteiner, Dominik Koller, Christoph Fritz, Patrick Kaineder und Lukas Mahringer unter den Trainern Günther Eckerstorfer und Josef Silber erreichte sowohl in Bronze als auch in Silber den zweiten Platz. Dies bedeutet die erfolgreiche Qualifikation für den Bundesbewerb vom 25.-27. August in Feldbach in der Steiermark. Dort wollen die Jungs natürlich den Spies umdrehen und den Staatsmeistertitel erreichen. Neben mehreren Teilnahmen an Bundes- und internationalen Bewerben ist es ja schon zweimal gelungen, österreichischer Meister zu werden. Abschnitts- und Bezirksbewerbe haben sie schon etliche für sich entschieden, bei Landesbewerben will es nicht so richtig klappen. Eine solide Leistung in beiden Wertungen brachte aber heuer in Marchtrenk einen super Erfolg. Zweimal in die Weltspitze gelaufen und die Chance, in ein paar Wochen beim Bundesbewerb zeigen zu können, dass die Jugendarbeit in St. Martin bestens funktioniert.