ROHRBACH/BERG. Zu neuen Ehren kommt der seit 1994 stillgelegte Bahnhof Rohrbach-Berg: In den adaptierten
Räumlichkeiten entsteht ein Museum, das über die 113-jährige Geschichte der Mühlkreisbahn informieren soll. Ziel
des Museums ist es, das Tourismusangebot der Region zu bereichern.
Die Gemeinde Berg bei Rohrbach übernahm die Errichtung des Mühlkreisbahnmuseums, dessen Eröffnung voraussichtlich
am 24. Juni stattfinden wird. Der ehemalige Fahrdienstleiterraum wurde ebenso wie der frühere Warteraum samt
Nebenräumen mit Unterstützung der ÖBB, Abt. Personenverkehr, angemietet, mit einem Kostenaufwand von 390.000 S
adaptiert und mit verschiedenen Schaustücken ausgestattet. Der Fahrdienstleiterraum zeigt sich nun wie in alten Zeiten,
außerdem ist eine aufschlussreiche Bildchronik zu sehen, die an die 113-jährige Geschichte der Bahn erinnert. Geplant sind
neben dem normalen Museumsbetrieb auch Sonderschauen, vor allem zu den verschiedenen Bestrebungen, die
Mühlkreisbahn an das Eisenbahnnetz in Bayern und Böhmen anzubinden.
Im Außenbereich wurden mittlerweile nicht nur Signal- und Schrankenanlagen aufgestellt. Auf einem Abstellgleis können
eine Dampflok aus dem Jahr 1888 und ein restaurierter Arbeitswaggon besichtigt werden. In Folge soll der gesamte
Fuhrpark der Mühlkreisbahn den Besuchern im Original präsentiert werden.