Linz - Eine verstümmelte Leiche ohne Kopf, Arme und Beine ist am Samstagvormittag im Gemeindegebiet von Esternberg (Bezirk Schärding) in Oberösterreich aus der Donau geborgen worden. Vorerst waren weder ein Unfall, noch Mord oder Selbstmord ausgeschlossen, so die Exekutive. Erst eine Obduktion werde Genaueres zeigen.
Fährmänner hatten den nackten Körper entdeckt. In der Nähe der Leiche wurde im seichten Wasser auch der Kopf des Toten gefunden. Derzeit sei völlig unklar, wie der Mann ums Leben kam, betonte die Exekutive. Möglicherweise habe er Selbstmord begangen und sei danach von einem Schiff verstümmelt worden. Aber auch ein Unfall oder ein Mord seien nicht gänzlich ausgeschlossen.
Obduktion
Samstagnachmittag waren Spurensicherung, Mordkommission und zahlreiche Polizeibeamte am Einsatzort. Taucher des Sondereinsatzkommandos Cobra suchten im Wasser nach den abgetrennten Gliedmaßen.
Details zur Todesursache könne man erst nach der Obduktion bekannt geben, sagte ein Polizeibeamter auf Anfrage der APA. Vorerst sehe es aber so aus, als gäbe es keine Fremdeinwirkung. In Bayern werde ein Mann vermisst, möglicherweise handle es sich bei der Leiche um den Gesuchten. (APA)